Kreis Heinsberg: Jugend debattiert: Am Ende gibt es eine Siegerin

Kreis Heinsberg : Jugend debattiert: Am Ende gibt es eine Siegerin

„Sollte das Bargeld im europäischen Zahlungsraum abgeschafft werden?“ Um diese Frage drehte sich der schulinterne Wettbewerb im Rahmen von „Jugend debattiert“ im Berufskolleg des Kreises Heinsberg in Erkelenz.

Vier Schülerinnen debattierten in der Endrunde zu diesem Thema: Jasmin Mirghasemi und Ann-Sophie Höfels vertraten den Standpunkt einer Bejahung der Frage, Anna ­Jünemann und Elena Gebhardt die „Contra-Position“. Es entwickelte sich eine lebhafte Debatte, was auch von den Juroren unterstrichen wurde. Die Abschaffung des Bargeldes sei in der Diskussion, hieß es. Wegbergs Bürgermeister Michael Stock sagte bei der Überreichung der Urkunden, eine gute Debattenkultur sei in dieser Zeit besonders wichtig.

Als Argumente für die Abschaffung des Bargeldes wurde erwähnt, dass auf den Scheinen sich viele Krankheitserreger befänden oder dass Bankräubern Einhalt geboten werden könne. Für die Beibehaltung des Bargeldes sprach, dass es sich um ein Kulturgut handele und das „Sparschwein“ weiter am Leben erhalten werden müsse. Es war eine muntere Debatte mit vielen Aspekten, die von den vier Schülerinnen geführt wurde.

Am Ende siegte Jasmin Mirghasemi vor Anna Jünemann, Elena Gebhardt und Ann-Sophie Höfels.

Sascha Steiner von der kaufmännischen Abteilung des Berufskollegs hatte die Debatte bestens vorbereitet. Die jungen Damen debattierten mit Leidenschaft. Auch Schulleiter Jan Pfülb war angetan von der Leistung der Schülerinnen. Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen, Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft waren gefordert — und alle vier zeigten diese Fähigkeiten in der Debatte.

(koe)