Kreis Heinsberg: Johanniter und Malteser retten gemeinsam

Kreis Heinsberg : Johanniter und Malteser retten gemeinsam

Der Übergang im Rettungsdienst verlief reibungslos: Seit dem 1. Januar sind die Johanniter Unfallhilfe (JUH) und der Malteser Hilfsdienst (MHD) im Kreis Heinsberg gemeinsam für die Menschenrettung zuständig. 30 Jahre lang hatte das Deutsche Rote Kreuz die Hoheit bei rettungsdienstlichen Einsätzen, bevor es bei einer Ausschreibung alle vier Rettungswachen mit Nebenstellen verlor.

„Alles ging nahtlos weiter, und es gab bis heute keine nennenswerten Probleme”, freuen sich sowohl der Leiter des Rettungsdienstes Stadt und Kreis Aachen sowie Kreis Heinsberg der Johanniter, Frank Schulze, sowie sein Kollege von den Maltesern, Diözesangeschäftsführer Rolf Hofmann.

Beide, sowie auch die Wachenleiter der Rettungswache II in Erkelenz, Marco Prinz, und der Rettungswache IV in Geilenkirchen, Stefan Hanke, weisen auf eine „absolut hervorragende Zusammenarbeit und Unterstützung” durch den Kreis Heinsberg als Träger des Rettungsdienstes im Vorfeld hin, die ihnen in dieser Form bisher nirgendwo zuteil worden sei. Viele ehemalige Rotkreuz-Mitarbeiter wurden von den neuen Organisationen eingestellt und arbeiten jetzt unter den Logos von Johannitern und Maltesern. „Alt und Neu harmonieren sehr gut, wir lernen auch viel voneinander”, ist Stefan Hanke begeistert.