Heinsberg: Jetzt können Minis an den Kontrabass

Heinsberg : Jetzt können Minis an den Kontrabass

Große Freude an der Jugendmusikschule Heinsberg: Direkt vom Instrumentenbauer erreichte die Heinsberger Musikschmiede eine größere Lieferung nicht ganz alltäglicher Instrumente.

Im Rahmen einer von der Jugendmusikschule gestarteten Initiative zur Förderung der Streichinstrumente und des Ensemblemusizierens konnten jetzt mit Unterstützung der Firma Nuon verschiedene, speziell für die Ausbildung junger Musiker notwendige Sondergrößen von Violinen und Kontrabässen angeschafft werden.

Während zum Beispiel Violinen in achtel, viertel oder halber Größe schon lange zum Standard auch an der Jugendmusikschule gehören, konnten jetzt auch erstmalig Kontrabässe in verschiedenen Sondergrößen angeschafft werden.

Damit können auch bereits Grundschulkinder mit dem Kontrabassspiel beginnen. Die neuen Geigen und Kontrabässe bilden auch den Grundstock für den Streicherunterricht in größeren Gruppen oder gar mit einer gesamten Schulklasse an allgemein bildenden Schulen.

Besonders auf die teuren Kontrabässe hatte man schon lange ein Auge geworfen. Da die für die gewünschte Vollholz-Qualität notwendigen Mittel aber selbst mit Sponsorenunterstützung außer Reichweite lagen, musste eine kreative Idee her, die sich schließlich auf einem Kongress einstellte.

Man entschloss sich, mit einem renommierten osteuropäischen Instrumentenbauer direkt in Kontakt zu treten und dessen, über den regulären Vertrieb immer noch „unbezahlbaren” Instrumente selber zu importieren. Reichlich gespannt konnte der Transport mit sechs Violinen und fünf Kontrabässen jetzt in Empfang genommen werden.

Gerade für innovative Unterrichtsformen sind immer wieder spezielle Instrumente notwendig, die in Zeiten knapper Haushalte oft schwer zu finanzieren sind. Systematisch ist man deshalb in den letzten Jahren an der Jugendmusikschule daran gegangen, auch mit Sponsorenunterstützung einen Fundus aufzubauen.