Kreis Heinsberg: Intensive Nachwuchswerbung der Polizei

Kreis Heinsberg : Intensive Nachwuchswerbung der Polizei

Mit ihrem Einstieg in den gehobenen Polizeidienst steht 26 Kommissar-Anwärterinnen und -Anwärtern aus dem Kreis Heinsberg „ein spannendes und vielseitiges Berufsleben bevor“, wie die Pressestelle der Polizei in Heinsberg am Montag erklärte.

„Eine erfreulich hohe Einstellungsquote“ verzeichnete die Kreispolizeibehörde Heinsberg zum Ende der diesjährigen Einstellungskampagne.

Bevor die Anwärterinnen und ­Anwärter von ihren zukünftigen Behördenleitern ihre Ernennungsurkunde erhielten, wurden die angehenden Polizistinnen und Polizisten in ihrer Heimat-Polizeibehörde willkommen geheißen. Polizeidirektor Friedhelm Hinzen zeigte sich sehr erfreut über die hohe Anzahl von Kommissaranwärterinnen und -anwärtern als Ergebnis einer intensiven Nachwuchswerbung im Kreis Heinsberg.

Den jungen Kolleginnen und Kollegen gab Hinzen die besten Wünsche für eine erfolgreiche Polizeikarriere mit auf den Weg: „Sie haben einen interessanten und abwechslungsreichen, vor allem aber verantwortungsvollen Beruf gewählt. Ich wünsche Ihnen, dass Sie den hohen Ansprüchen gerecht werden und das Studium erfolgreich meistern“, sagte der Abteilungsleiter der Polizei im Kreis Heinsberg.

Von der landesweit hohen Zahl der insgesamt 1642 Neueinstellungen hätten die Polizeibewerber aus dem Kreis Heinsberg wieder besonders profitieren können, erklärte die Kreispolizeibehörde. Rund jeder vierte Bewerber aus dem Kreis Heinsberg sei eingestellt worden.

„Auch im nächsten Jahr bleibt es bei der hohen Zahl von Neueinstellungen, deswegen haben Bewerberinnen und Bewerber wieder gute Chancen, bei der Polizei NRW ein duales Studium zu beginnen“, so Einstellungsberater Andreas Grunert, der — angefangen beim ­ersten Kontakt — auch für die Betreuung im gesamten Bewerbungsverfahren zuständig ist. Kurz vor Studienbeginn hatte er zu einem gegenseitigen Erfahrungsaustausch eingeladen und gab erste wichtige Informationen zum Berufsstart.

Die Kommissar-Anwärterinnen und -anwärter absolvieren bei der Polizei NRW ein Bachelor-Studium mit enger Verzahnung von Theorie und Praxis. Die theoretischen Studienabschnitte werden an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung im Fachbereich Polizei in Köln absolviert. In mehreren Praktikumsblöcken wird ein Großteil der angehenden Kommissare auch in Polizeidienststellen des Kreises Heinsberg von erfahrenen Polizeibeamtinnen und -beamten im Rahmen des alltäglichen Dienstes ausgebildet.

Damit ist die Kreispolizeibehörde Heinsberg eng in die praktische Ausbildung eingebunden, sodass viele der auszubildenden Polizistinnen und Polizisten ihre Heimatnähe behalten. Nach erfolgreichem Studium werden die Polizeikommissare nach Angaben der Behörde garantiert übernommen und im Polizeivollzugsdienst einer Polizeibehörde im Rheinland eingesetzt.