Kreis Heinsberg: Integrationsbeauftragter sieht sich als Koordinator

Kreis Heinsberg : Integrationsbeauftragter sieht sich als Koordinator

In vielen Kommunen ist sie „Chefsache”, die Integrationspolitik. Ihr wird ein hoher Stellenwert eingeräumt, so auch bei der Kreisverwaltung Heinsberg von Landrat Stephan Pusch. Im Juli 2007 wurde der Verwaltungsfachwirt Theo Grein (57), der seit 1965 beim Kreis tätig ist, vom Landrat zum Integrationsbeauftragten für den Kreis Heinsberg bestellt.

„Wir können es uns nicht leisten, Bemühungen um Integration und Zuwanderer unkoordiniert laufen zu lassen. Deshalb sehe ich meine Aufgabe auch in der Förderung von Netzwerken, in denen die verschiedensten Maßnahmen zwischen Politik, Verwaltung, Zuwanderergruppen, freien Trägern und weiteren Institutionen abzustimmen sind. Wie gesagt: Es gilt, eine Brücke zwischen aufnehmender und zugewanderter Gesellschaft zu schlagen. Als Integrationsbeauftragter sehe ich mich in der Rolle des Koordinators aller derjenigen, die für Integration und Zuwanderung zuständig sind oder sich zuständig fühlen. Meine Ansprechpartner sind all jene, die institutionell mit den Themen Zuwanderung und Integration befasst sind”, erklärte Grein jetzt nach einem halben Jahr im Amt.

Es gebe im ausreichenden Maße Stellen, Einrichtungen und ehrenamtlich Tätige, die sich um Zuwanderer kümmern würden. „Richtig gut wird die geleistete Hilfe und Unterstützung erst, wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen. Und ich bin als Integrationsbeauftragter dazu da, um im übertragenen Sinne den Beteiligten diesen gemeinsamen Strang in die Hand zu drücken. Davon profitieren letztendlich auch die Zuwanderer.”