Heinsberg-Oberbruch: Innovative Technologien ins Auge fassen

Heinsberg-Oberbruch : Innovative Technologien ins Auge fassen

Der Coup ist den Oberbrucher Industriepark-Betreibern gelungen. Durch die Ansiedlung des australischen Brennstoffzellen-Herstellers Ceramic Fuel Limited (CFCL), der bis zu 400 neue Arbeitsplätze verspricht, sieht der Heinsberger Nuon-Geschäftsführer Jakob Wöllenweber eine Bestätigung jahrelanger Bemühungen.

„Es ist für die Neuausrichtung des IPO ein Meilenstein”, so Wöllenweber.

Durch die schwierige Situation der traditionellen textilen Chemiefasern sei es unabdingbar, sich international auszurichten und neue Technologien ins Auge zu fassen. „Wir müssen am Standort eine komplette Industrie ersetzen. Es ist ein Erfolg für das, was wir vor Jahren begonnen haben.” Letztlich sei es auch ein Erfolg für „ein innovatives Team”.

Der Grundgedanke sei stets gewesen, „Altes halten bis Neues kommt”, so Wöllenweber. Zum Gesamtkonzept gehöre auch die enge Kooperation mit der Stadt Heinsberg, das Erschließen von Freiflächen und das Ringen um Fördermittel. Vor allem aber hätte man den Standort „auf die Landkarte bringen müssen”, schildert er Probleme, die gemeinsam angepackt und zu einem guten Ergebnis geführt worden seien.

„Wir waren in der Lage, CFCL das kompletteste Angebot zu liefern von der Infrastruktur bis zum mehrsprachigen Management.” Wichtig für die Australier sei auch gewesen, dass sie „so schnell wie möglich anfangen können”, meint Wöllenweber. „Wir konnten ein bestehendes Gebäude und eine Freifläche anbieten, was in dieser Kombination sicher nicht überall zu finden sein dürfte.” Mittlerweile, so Wöllenweber, „müsste wohl auch der letzte Kritiker überzeugt sein, dass unser Weg der richtige war.”