Kreis Düren: Initiative fordert Symposium zur Massentierhaltung

Kreis Düren : Initiative fordert Symposium zur Massentierhaltung

Ob Hähnchen- oder Schweinemast: Im Kreis Düren regte sich massiver Wiederstand gegen Investorenpläne und Bauanträge.

Bürgerinitiativen und Natur-, Tier- und Umweltschutzorganisationen wehren sich gegen einen Ausbau der Mastanlagen. Elf Organisationen und Gruppierungen haben im Rahmen der neuen „Kreisinitiative Symposium Düren 2009” eine Resolution im Kreishaus unterzeichnet.

Darin wird Landrat Wolfgang Spelthahn aufgefordert, ein „Symposium zur Massentierhaltung im Kreis Düren” mit allen Bürgermeistern, den zuständigen Fachbehörden und Institutionen einzuberufen.

„Wir regen an, in diesem Symposium und in nachfolgenden Veranstaltungen eine Diskussion über die Zukunft der Massentierhaltung im Kreis zu führen und eine Leitlinie zu entwickeln, um die weitere Entwicklung der Massentierhaltung zu verhindern”, heißt es in einer Mitteilung.

Zu den Unterzeichnern zählen die Kreisgruppen des BUND und Nabu Düren, der Tierschutzverein für den Kreis Düren, der Mitwelt-Ausschuss der Evangelischen Gemeinde zu Düren, die F.Victor-Rolff-Stiftung, das Komitee gegen den Vogelmord und die Bürgerinitiativen in Vettweiß, Thum und Glimbach.

„Wir fordern dazu auf, eine einheitliche und gemeinsame Lösung zu finden, die die Belange der Bevölkerung, des Umwelt-, Arten- und Tierschutzes im Kreis Düren berücksichtigt”, sagt Initiator Bernd Weikopf.

„Dieses erscheint uns absolut notwendig, auch damit der Kreis Düren seinen attraktiven und lebenswerten Charakter behält.”

In einer der Unterzeichnung anschließenden offenen Diskussion erörterten die geladenen Vertreterinnen und Vertreter der einzelnen Organisationen weitere zukünftige Aktivitäten und Bestrebungen.