Inden/Altdorf: Indens Reserve will ungeschlagen bleiben

Inden/Altdorf : Indens Reserve will ungeschlagen bleiben

Am letzten Spieltag der Fußballsaison hat es das „Spiel der Woche“ noch einmal in sich: Es geht um die Meisterschaftsfrage in der Fußball-Kreisliga C2.

Dort treffen am Sonntag ab 12.30 Uhr Primus FC Inden/Altdorf II und der Tabellenzweite Dürener Spielverein aufeinander. Beide Teams trennen nur einen Zähler und sie bewegen sich nach dem 2:2 aus dem Hinspiel in der Rückrunde im Gleichschritt. Dadurch, dass Alemannia Bourheim als Absteiger aus der Kreisliga A in der kommenden Saison nicht für die Kreisliga B meldet, darf der stärkste Gruppenzweite — und das ist auf jeden Fall der dieser Gruppe — aufsteigen, womit es am Sonntag „nur noch“ um die Meisterschaft geht.

„Wir werden definitiv nichts herschenken und wollen in der Rückrunde ungeschlagen bleiben“, verspricht Christian Kottege, Teammanager des FC Inden/Altdorf II, dass der Tabellenführer Gas geben wird. Bisher gab man in der Rückrunde, wie auch der DSV, nur beim Unentschieden gegen Victoria Pier-Schophoven Punkte ab. „Uns freut es, dass es so glatt lief.“

Genauso glücklich wie Kottege ist Guido Nickel, Trainer des Dürener Spielvereins: „Meine Aufgabe war es, die Mannschaft nach oben zu führen.“ Das ist ihm gelungen. Dabei hatte sein Team den psychologischen Nachteil, die gesamte Rückrunde den Kontakt zu Inden/Altdorf zu halten. „Wir hatten jede Woche ein Endspiel, da wir hinterherhecheln mussten.“

Dem abschließenden Spiel am Sonntag sieht Nickel entspannt entgegen: „Wir wollen natürlich jedes Spiel gewinnen. Das Spiel wird aber einen freundschaftlichen Charakter haben. Für Sonntag die Spannung zu halten wird schwierig.“

Den Druck sieht Guido Nickel mehr bei den Indenern: „Sie sind für mich der klare Favorit. Sie haben den Luxus, drei Bezirksligaspieler einsetzen zu können. Wenn wir verlieren, wäre das kein Beinbruch.

Apropos Bezirksliga, 95 Prozent der Spieler der ersten Mannschaft von Inden/Altdorf werden den Bezirksligaabsteiger verlassen. Das hat für den Verein Konsequenzen, wie Kottege berichtet: „Wir werden nur noch eine Mannschaft melden. Die Tendenz geht Richtung B-Liga.“

Zweimal der SV Kelz

Dies hätte zur Folge, dass in der Kreisliga A ein Platz frei werden würde, den der beste Zweite der B-Liga, der SV Kelz, beanspruchen dürfte. Den freigewordenen Platz der Kelzer, dürfte der zweitbeste Gruppenzweite der fünf Kreisligen C einnehmen. Dies wäre die Kelzer Zweitvertretung.