Heinsberg-Kempen: In nur acht Tagen zum „Zuhause im Glück”

Heinsberg-Kempen : In nur acht Tagen zum „Zuhause im Glück”

Das Haus Theberath 6 in Kempen ist in den vergangenen Tagen schon fast zum einem kleinen Wallfahrtsort geworden. Der Grund: Schon weithin sichtbar werben hier ein großes, gelbes Transparent auf der Hauswand und drei große Lkw mit der Aufschrift „Zuhause im Glück”, dem Logo der gleichnamigen Fernsehsendung von RTL II.

Rote Büro- und Materialcontainer stehen auf dem Rasen vor dem Haus, auf Holzpaletten türmen sich Gipsplatten und Eimer mit Wandfarbe. Viel mehr ist hier eigentlich nicht zu sehen, denn alles Weitere spielt sich hinter den rot geklinkerten Wänden des Einfamilienhauses ab. Hier jedoch hämmern, bohren und streichen die Profis von „Zuhause im Glück”, was das Zeug hält.

Acht Tage lang haben die Handwerker aller möglichen Gewerke vom Elektriker bis zum Maler Zeit, aus dem von der Familie selbst begonnenen Umbau das zu machen, was den Namen der wöchentlich jeweils dienstags abends ausgestrahlten Fernsehsendung zum Programm macht: eben ein „Zuhause im Glück”.

Inklusive Kamerateam sind im Haus der Familie Kunzemann derzeit 25 Menschen beschäftigt, allen voran Architekt John Kosmalla und Innenarchitektin Eva Brenner. Sie sind zugleich auch die Moderatoren der „Doku-Soap”, die RTL II selbst als eine der erfolgreichsten in seinem Programm bezeichnet. 60 Familien, verteilt über ganz Deutschland, haben die beiden seit der ersten Folge vor drei Jahren bereits glücklich gemacht. Mittlerweile sind sie im Wechsel mit einem zweiten Team unterwegs.

Die beiden helfen mit ihrem Team Familien, denen das Schicksal hart zugesetzt hat. So war es auch bei Familie Kunzemann, deren eigene Pläne für ein glückliches Zuhause mitten im Umbau durch die Krebserkrankung von Tochter Tabea (10) durchkreuzt wurden. Eine Freundin der Familie schickte eine Bewerbung an den Fernsehsender.