"In der Jugend liegt die Zukunft"

"In der Jugend liegt die Zukunft"

Lövenich (an-o/en) - Zu einem Freudentag und Meilenstein in der langen Vereinsgeschichte des Spiel- und Turnvereins Lövenich wurde die offizielle Einweihung und Übergabe des neuen Jugend- Vereinsheimes am Hötzelenberg-Stadion.

Tag und Nacht war die lang ersehnte Stätte der Begegnung in Eigenleistung erstellt worden, wie Vereinsvorsitzender Willi Vautz den vielen Gästen erklärte. Von der Idee bis zur Einweihung dauerte es dreieinhalb Jahren. Der Dank des Vorsitzenden galt allen, die zu der Verwirklichung beigetragen hatten. Ob als Sponsor oder mit handwerklichem Geschick beim Bau des Hauses. "Wir sind froh, es endlich geschafft zu haben", schloss er.

1999 war Baubeginn gewesen

Nähere Angaben zum neuen Treff der Jugend machte Jugendleiter Konrad Muckel, der als Vorsitzender des Bauausschusses und Koordinator die Einzelheiten auflistete. Die Idee, ein Vereinsjugendheim zu errichten, kam aus der Jugendabteilung. Zu dieser Zeit verlagerte der Tennisclub seine Plätze mit Clubhaus an die Sportanlagen am Hötzelenberg. Das alte Holzclubhaus "erbte" der STV.

Doch nach eingehender Beratung und Planung stellte man fest, dass ein Neubau die Anforderungen besser erfüllen würde. Als Bautechniker entwarf Konrad Muckel den Bauplan. 1996 wurde die Bauvoranfrage gestellt, im Mai 1997 kam der Vorbescheid, und die Baugenehmigung flattert im März 1998 ins Haus. Jetzt wurden die öffentlichen Mitteln beantragt, der positive Bescheid des Landes NRW kam im April 1999. Daraufhin war im Juni 1999 Baubeginn, im August 2001 Rohbauabnahme und am 1. September 2002 die Einweihung.

90 Quadratmeter Nutzfläche

Das Jugend-Vereinsheim hat 450 Kubikmeter umbauten Raum und eine Nutzfläche von 90 Quadratmeter. Der Versammlungsraum nimmt davon 65 Quadratmeter ein. Der Rest ist auf Nebenräume aufgeteilt. Im ersten Stock befindet sich noch ein Besprechungsraum.

Zu diesem schönen Erfolg des STV gratulierte Bürgermeister Erwin Mathissen und übermittelte die Glückwünsche von Rat und Verwaltung. Es zeuge von Mut der Verantwortlichen im STV, ein solches Werk in Angriff zu nehmen, die damit zugleich ein Zeichen für die Jugend setzten. "Wer die Jugend hat, hat auch den Verein", schloss der Bürgermeister. Dem stimmte auch Josef Füßer, der Vorsitzende des Sportkreises Heinsberg, in Verbindung mit den Glückwünschen zu und betonte: "In der Jugend liegt die Zukunft."

Unter Gottes Segen stellen

Eröffnet wurde die Feier mit einem ökumenischen Gottesdienst, der gemeinsam von Pfarrer Alois Hüring und Pfarrerin Antje Saalmann von der evangelischen Kirchengemeinde auf dem Rasen des Hötzelenberg-Stadion zelebriert wurde. Die musikalische Gestaltung hatte der Kinder- und Jugendchor übernommen Im Anschluss daran segnete Pfarrer Hüring das Kreuz, das er der neuen Begegnungsstätte geschenkt hatte, um es unter Gottes Segen zu stellen.