Immer mehr Evangelische in Erkelenz

Immer mehr Evangelische in Erkelenz

Erkelenz (an-o/bast) - Einmal im Jahr müssen die evangelischen Gemeindemitglieder eingeladen werden. Dann hat das Presbyterium über die bisherige Arbeit zu berichten. Das geschah jetzt wieder im Gemeindehaus an der Mühlenstraße.

Pfarrer Günter Wild berichtete über das Angebot verschiedener Gottesdienstformen und darüber, dass die Zahlen der Gottesdienstbesucher steigen. Nicht nur in der Kirche, auch in den Altersheimen, im Kindergarten und in den Schulen finden Begegnungen statt, auch als ökumenische Veranstaltungen. Die Anzahl der Gemeindemitglieder wächst.

Wurden um 1900 nur 200 evangelische Christen in Erkelenz gezählt, waren es im September 2002 schon knapp über 5000. Auch die Anbindung junger Familien macht Fortschritte. Pfarrer Wild, der jetzt turnusmäßig für die kommenden zwei Jahre von Pfarrer Jentges den Vorsitz im Presbyterium übernommen hat, konnte mitteilen, dass die Aufgaben mit viel Engagement bewältigt werden.
Weniger Einnahmen

Klaus Otto und Pfarrer Günter Jentges berichteten über die Jugendarbeit, die einen Schwerpunkt in der Gemeindearbeit darstellt. Feste Angebote im ZAK werden dabei eher sporadisch angenommen. Die Besucher werden jünger, weil die Älteren, sobald sie einen motorisierten fahrbaren Untersatz haben, auch die Möglichkeiten in der näheren Umgebung erkunden.

Kirchmeister Ulrich Leister konnte feststellen, dass man in Bauangelegenheiten keinen großen Nachholbedarf mehr hat. Kirchmeister Jürgen Kirbirch, für die Finanzen zuständig, musste allerdings den Rückgang der Kirchensteuern verzeichnen und befürchtet einen Einnahmeverlust, der bis zu 20 Prozent betragen könnte.