Wassenberg: Im ZAK die Chancen nutzen

Wassenberg : Im ZAK die Chancen nutzen

Die ganz kleinen Effelder hatten den neuen Jugendtreff „ZAK” schon vor der offiziellen Eröffnung erobert und amüsierten sich am Kicker. Daneben laden jetzt ein Billardtisch und eine Theke die junge Bevölkerung zwei bis drei Mal in der Woche ein, in dem freundlich gestrichenen, ehemaligen Turnraum des mittlerweile geschlossenen Effelder Kindergartens zu verweilen.

Ortsvorsteher Bert Ramakers ließ bei seiner Begrüßung zur Eröffnung des „ZAK” (Zum alten Kindergarten) die Ereignisse Revue passieren. Schon kurz nach seinem Amtsantritt habe sich Bürgermeister Manfred Winkens für jeden Ortsteil eine geeignete Bleibe für Jugendliche gewünscht. Schon damals habe er an diese Räumlichkeiten gedacht, so Ramakers.

Nach vorne gekommen sei das Projekt aber erst mit dem Vorschlag von Ewald Schmitz, Vorsitzender der Interessengemeinschaft Effelder Vereine, aus dem alten Kindergarten ein Vereinsheim zu machen. Beim Bürgermeister habe er ebenso einen Fürsprecher gefunden wie bei Heinz Randerath in der Verwaltung, betonte Ramakers. Aber: „Allein mit Fürsprache und verbaler Unterstützung bekommt man keine Wand gestrichen, keine Theke aufgebaut und keine Spielgeräte beschafft.”

So dankte er für Spenden und Vorschüsse in Höhe von 3000 Euro sowie für handwerkliche Unterstützung. Wünsche seien noch offen, etwa für eine bessere Beleuchtung, für Wanddekorationen oder weitere Geräte. Zugleich appellierte eran die Jugendlichen: „Nutzt diese Chance, die euch und den nachwachsenden Generationen hier geboten werden.”