Hückelhoven-Schaufenberg: Im Sport und menschlich eine Größe

Hückelhoven-Schaufenberg : Im Sport und menschlich eine Größe

„Nur mit einem Dankeschön und einem Händedruck wollten wir Eberhard Schumann nicht verabschieden”, meinte Jürgen Schmidt, Vorsitzender von GW Schaufenberg.

Schumann hatte nach 34 Jahren Amtszeit als Geschäftsführer bei den Grün-Weißen aufgehört, der Vorstand einen Abschiedsempfang im Sportlerheim auf die Beine gestellt, der aller Ehren wert war.

Die hochkarätige Gästeliste unterstrich die Wertschätzung, die Eberhard Schumann auch außerhalb des Vereins genießt. „Im Sport und menschlich eine Größe” (Bürgermeister Bernd Jansen), „sehr gewissenhaft und pflichtbewusst” (Fußballkreis-Vorsitzender Eduard Meinzer), „er hat Fairness gelebt” (erster Beigeordneter Helmut Holländer), „er hat viel für den Sport in der Stadt Hückelhoven geleistet” (Stadtsportverbandsvorsitzender Hans-Josef Geiser), „bescheiden und gut” (Franz Ginnuttis, zweiter Vorsitzender von Grün-Weiß), waren nur einige Lobeshymnen, die auf Schumann gesungen wurden.

Geschenke hatten alle mitgebracht, das wertvollste war die silberne Münze der Stadt Hückelhoven, die der Bürgermeister überreichte. Eberhard Schumann hatte sich sehr darüber gefreut, dass auch Peter und Susi Schöni aus der Schweiz angereist waren.

Seit 1977 verbindet die Schaufenberger eine Freundschaft mit dem FC Zuchwil. Die Schönis hatten gerne die insgesamt 1300 Kilometer Fahrt auf sich genommen. „Eberhard geht es mehr um die leisen Töne”, meinte Peter Schöni in seiner Laudatio. Viele gemeinsame Jahre verbanden die Gäste mit Schumann.

So kennen sich Helmut Holländer und Schumann seit 36 Jahren, Eduard Meinzer nennt den Schaufenberger nach 20 Jahren Zusammenarbeit einen „kollegialen Freund”, und Hans-Josef Geiser verwies auf 20 Jahre gemeinsame Arbeit im Stadtsportverband. In die Dankesworte einbezogen wurde immer wieder Eberhard Schumanns Ehefrau Marita.

Und der zollte Schumann auch allerhöchste Anerkennung. Sie hatte nicht nur die Trikots der Grün-Weiß-Fußballer gewaschen und beim Bau des Vereinsheims die Arbeiter mit Essen versorgt, sondern ihren Mann bei seiner ehrenamtlichen Tätigkeit in jeder Form unterstützt.

„Meine Perle”, meinte Schumann denn auch. Eberhard Schumann verband Vergangenheit und Zukunft. Er erzählte davon, als er als junger Spieler von Borussia Hückelhoven nach Schaufenberg kam und „das kleine Schaufenberg” jahrelang eine gute Rolle in der Bezirksklasse spielte. Sportlichen Erfolg wünschte er dem Verein, „dem ich ewig treu bleiben werde”.