Kreis Düren: Ideen für den Wandel im Indeland bei Diskussionsrunde

Kreis Düren : Ideen für den Wandel im Indeland bei Diskussionsrunde

Das absehbare Ende des Tagebaus im Rheinischen Revier stellt die Region vor die Her-ausforderung, das Indeland aufzubauen.

Mit einem Fachbeitrag für die Neuaufstellung der Regionalplanung will die Entwicklungsgesellschaft Indeland nun Gestaltungsmöglichkeiten für den anstehenden Wandel erarbeiten. Der Fachbeitrag liefert weitere Impulse, beleuchtet die Standortqualitäten des Indelandes und beschreibt zudem, wie die Region vom anhaltenden Wachstum entlang der Rheinschiene profitieren kann.

Wie kann die Region profitieren?

Wie wird sich die Landschaft im Indeland konkret verändern? Wo werden die Menschen leben und arbeiten? Wie kann die Region profitieren?

Der Fachbeitrag zur Neuaufstellung der Regionalplanung der Bezirksregierung, den die Entwicklungsgesellschaft Indeland GmbH beim 6. Zukunftslabor Indeland unter dem Titel „Zukunft konkret — Entwicklung braucht Raum“ vorstellen wird, beantwortet diese Fragen. Das Zukunftslabor findet am Donnerstag, 21. Juni, im RWE-Ausbildungszentrum in Weisweiler statt. Zahlreiche Teilnehmer aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Bürgerschaft werden erwartet. Anmeldungen sind noch möglich unter www.indeland.de/zukunftslabor.

Ab 12 Uhr werden sich die Referenten mit Themen zum erfolgreichen Strukturwandel beschäftigen. So wird unter anderem Oliver Lühr von der Prognos AG, eines der ältesten Wirtschaftsforschungsunternehmens Europas, den mit der Entwicklungsgesellschaft Indeland GmbH erarbeiteten Fachbeitrag vorstellen.

Und auch Gisela Walsken, Regierungspräsidentin der Bezirksregierung Köln, freut sich auf die Talkrunde, in der sie mit Ralph Sterck (Geschäftsführer der IRR), Prof. Dr. Christiane Vaeßen (Region Aachen Zweckverband) und Dr. Patricia Peill (CDU-MdL) über die Chancen diskutieren wird, die der Regionalplan für die Region bietet.

„Für Entwicklung benötigen wir Flächen. Gerade im Kontext städtischer Verdichtungsräume eröffnen sich für das Indeland viele neue Chancen.

Mit dem Fachbeitrag für die Neuaufstellung der Regionalplanung gehen wir nun den logischen nächsten Schritt, um die Weichen für die Zukunft der Region zu stellen und diese Flächen zu sichern“, unterstreicht Jens Bröker, Geschäftsführer der Indeland, die Bedeutung des Fachbeitrags.

„Große Herausforderungen“

Und auch Ralph Sterck, Geschäftsführer der IRR betont ausdrücklich: „Die vor uns liegenden Herausforderungen wegen der Beendigung des Braunkohlentagebaus sind groß. Doch die Region hat großes Potenzial. Es ist wichtig, bereits heute die Zukunft in die Hand zu nehmen und den Wandel pro-aktiv zu gestalten.“

Das diesjährige Zukunftslabor Indeland wird in Kooperation mit der Innovationsregion Rheinisches Revier (IRR GmbH) durchgeführt. Moderiert wird die Veranstaltung von Simone Thelen, Redakteurin des Medienhauses Aachen.