Hambach/Arnoldsweiler: Hundesportler messen sich am Tagebau

Hambach/Arnoldsweiler : Hundesportler messen sich am Tagebau

Nach 2006 und 2007 war der Hundesportverein am Tagebau MV Arnoldsweiler zum dritten Male Ausrichter des Jugendsportfestes des Deutschen Verbandes der Gebrauchshundesportvereine (DVG).

Rund 70 Jugendliche aus dem gesamten Bundesgebiet reisten teilweise mit Eltern und Betreuern an, so dass rund 30 Wohnwagen und etwa 50 Zelte auf dem Vereinsgelände am Tagebau standen.

Willibert Heinrichs, Vorsitzender des MV Arnoldsweiler, ist seit einigen Jahren Obmann für Jugendfragen im DVG. Beim Jugendsportfest präsentiert sich die Jugend im DVG als große Familie mit den verschiedensten Hunderassen.

In diesem Jahr gab es Teilnehmer im Turnierhundsport, Agility, Obedience und Rally Obedience. Eröffnet wurden die Wettbewerbe mit dem 5000-Meter-Geländelauf, den Jana Schommer aus dem Saarland gewann. Danach gingen im Minutenabstand die 24 Starter auf die 2000-Meter-Stecke. Hier gewann Nuria Peske aus dem Landesverband Ravensburg Lippe und bei den männlichen Teilnehmern siegte Fabian Schett aus dem Saarland. Melvin Steeg vom ausrichtenden Verein belegte in seiner Altersklasse den vierten Platz.

Alle Ergebnisse im Internet

Im Obedience gingen in zwei Klassen jeweils zwei Starter in den Wettbewerb. Siegerinnen wurden Nina Ritter aus dem Saarland und Kim Groher aus Kempen am Niederrhein. Der Abend des ersten Tages endete mit gemeinsamem Essen und Tanz im Vereinsheim. Weiter ging es am nächsten Tag mit dem Jumping-Parcours.

Wegen der Vielzahl der Ergebnisse in den einzelnen Stufen der Größenklassen wird das Ergebnis auf der Homepages des Ausrichters auf www.hsv-tgb-hambach-dog.de veröffentlicht. Bei den Startern im Obedience erreichte Emily Wolff vom MV Arnoldsweiler den siebten Platz in ihrer Klasse. Zum Schluss standen dann noch die Staffelläufe auf dem Programm. Die Schirmherren, SPD-Bundestagsmitglied Dietmar Nietan und Wilfried Grau in Vertretung von Tagebau-Chef Thomas Körber, statteten dem Sportfest einen Besuch ab.

Christoph Holzschneider, der Präsident des DVG, bedankte sich beim ausrichtenden Verein und dessen Vorsitzender Willibert Heinrichs gab den Dank an die helfenden Mitarbeiter weiter, die teilweise zwölf Stunden am Stück im Einsatz waren.

(sps)