Kreis Heinsberg: Hundebabys zum Sterben ausgesetzt

Kreis Heinsberg : Hundebabys zum Sterben ausgesetzt

Es ist in jedem Jahr die selbe traurige Geschichte. Immer wieder zur Ferienzeit klagen die Tierheime über ausgesetzte Tiere, die in den „schönsten Wochen des Jahres” plötzlich unbequem werden und schließlich in den Auffangstationen landen.

Wanderer aus Erkelenz machten jetzt eine grausige Entdeckung, als sie im belgischen Rochefort Höhlen besichtigen wollten: vor dem Eingang der Höhle lagen zwei kleine, fiepende Hundebabys. Als sie noch weiteren Geräuschen nachgingen, fanden sie im nahe gelegenen Gebüsch noch weitere sechs Welpen - ausgesetzt und ihrem Schicksal überlassen.

Die Wanderer nahmen sich der unterkühlten Hundebabys an und brachten sie ins Aachener Tierheim, wo sie sofort medizinisch versorgt wurden. Auch im Wassenberger Wald machten Spaziergänger einen traurigen Fund. Am Wegesrand stand ein Käfig, in dem sich drei Dackel befanden. Die Finder fuhren sofort mit den drei Dackeln zum nächsten Tierarzt, wo sie untersucht wurden. Schwere Krankheiten wurden aber glücklicherweise nicht festgestellt. Alle drei waren abgemagert.

Angesichts der gerade in der Ferienzeit zunehmenden Belastung für das Budget der Heinsberger Einrichtung ist besonders fatal, dass einen Tag zuvor im Heinsberger Tierheim ein Einbruch entdeckt wurde. Nach sofortiger Überprüfung wurde festgestellt, dass die Barkasse fehlte. Die gestohlene Geldsumme sei für laufende Unterhaltskosten (Arztkosten, Tierfutter) fest verplant gewesen. Diese müssten nun teilweise zu Lasten der Tiere verschoben werden.