Kreis Heinsberg: Hückelhovener Filmtage: Zum Auftakt soll „Die Welle” laufen

Kreis Heinsberg : Hückelhovener Filmtage: Zum Auftakt soll „Die Welle” laufen

Nach wie vor sind die Hückelhovener Filmtage die größte Jugendbildungsveranstaltung Europas. Vom 14. bis zum 16. November werden diese Filmtage zum 37. Mal in der Aula des Gymnasiums stattfinden.

Bürgermeister Bernd Jansen kündigte das Ereignis als die nächste große Attraktion in Hückelhoven an. Beigeordneter Helmut Holländer fühlte sich den vielen ehrenamtlichen Helfern verpflichtet, ohne deren Engagement die Filmtageunmöglich zu realisieren seien.

Die Stadt habe sich intensiv um die Organisation gekümmert und neue Sponsoren gewinnen können. Dies sei umso erfreulicher, da die Filmtage eine Veranstaltung für die Jugend seien.

Man habe das Programm nach den Wünschen der Schulen zusammengestellt, erläuterte Rolf-Rüdiger Hamacher vom Verband der deutschen Filmkritik. Er ging auf die drei deutschen Filmbeiträge ein, sicherlich Höhepunkte im Veranstaltungsprogramm.

Nach der Eröffnung am 14. November wird der Film „Die Welle” des Regisseurs Dennis Gansel mit Jürgen Vogel gezeigt. Von demselben Regisseur gibt es am Sonntagmorgen (16. November) den Film „Napola” zu bewundern. Der dritte deutsche Film ist „Früher oder später” mit Peter Lohmeyer und dessen Tochter, die auch zur anschließenden Diskussion erwartet wird.

Als Highlight aus Belgien und den Niederlanden kündigte Rolf-Rüdiger Hamacher „Ben X” für Samstagabend an, einen Welterfolg, der in Deutschland leider zu wenig Aufmerksamkeit erfahren habe. Im Rahmen der Retrospektive „30 Jahre Hückelhoven” werde danach der belgische Streifen „De witte van sichem” gezeigt. Kurzfilme und Eigenproduktionen der Jugendlichen runden nach Aussage des Filmkritikers das Programm ab.

Als Leiterin der Hückelhovener Filmtage verspricht Gisela Münzenberg, in kompakter Form einen aktuellen Überblick über die Spielfilm-und Kurzfilmproduktion der drei beteiligten Länder zu geben. Man setze sich mit dem Medium Film über die Grenzen des jeweiligen Landes hinaus auseinander und möchte vor allem bei Jugendlichen den Abbau von Vorurteilen sowie das Verständnis untereinander fördern.