Hückelhoven: Hückelhoven: Erfolgreiche Teilnahme an Biologie-Olympiade

Hückelhoven : Hückelhoven: Erfolgreiche Teilnahme an Biologie-Olympiade

Mit großem Erfolg beteiligten sich Schüler des Gymnasium Hückelhoven an verschiedenen Wettbewerben. Sowohl bei der Internationalen Biologie-Olympiade als auch bei „Chemie entdecken” und bei „Jugend forscht” zeigten sie ihr Können.

Susanne Gattner, Schülerin der Jahrgangstufe 13, überzeugte bei der Internationalen Biologie-Olympiade. Zuhause oder experimentell in der Schule außerhalb ihres Unterrichts löste Susanne eigenständig die knifflige Fragestellung: Worauf beruht der Lotuseffekt? Berechnungen zum Ausmaß des Lotuseffekts durch die Bestimmung von Kontaktwinkeln, Aufzeichnung des tageszeitlichen Verlaufes der Metabolismusrate eines Kolibris, einer Fledermaus und einer Spitzmaus, aber auch weitere knifflige Aufgaben aus allen Fachbereichen der Biologie, bewältigte sie in der ersten Runde.

Bundesweit schickten 1049 Schüler ihre Arbeiten ein, Susanne kam mit ihrem Arbeitsergebnis in die zweite Runde der Olympiade; das heißt, sie schrieb eine 120-minütige Klausur mit noch kniffligeren Aufgaben zusätzlich zu ihrem ganz normalen Klausur-Pensum in der Schule. Für ihre hervorragenden Leistungen wurde sie als eine unter den besten 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus NRW in Dortmund im Max-Planck-Institut geehrt. Ihre Lehrerin Michaela Rössung freute sich, dass die Vorträge und auch die Einblicke in die Labore des Instituts Susanne in ihrer Entscheidung bestätigen, ein Studium in der Fachrichtung Chemie/Biologie aufzunehmen.

Neue Erkenntnisse

Bei der ersten Runde des Experimentalwettbewerbes „Chemie entdecken” nahmen in diesem Jahr etwa 3800 Schüler aus NRW teil, darunter 20 Schüler aus Hückelhoven. Katja Höhner, Luise Peters, Vanessa Gutjahr, Pia Latour, Julia Marx, Jona Kahn, Charlotte Sachs, Werner Zoch, Patrick Schmitz, Susanne Wagels, Tim Otte, Kilian Masson, Berna Inamoglu, Jasmin Mabrouk, Peter Pey, Debby Joeres, Simon Winkens, Natalie Strissel und Nadine Pelzer wurden mit Urkunden für ihre Arbeiten ausgezeichnet. Jonas Regel erhielt für seine besondere Leistung eine Einladung zur Universität nach Köln.

Die Jugendlichen haben „wissenschaftlich” Kaugummi gekaut und hierbei ganz neue Erkenntnisse zur Stabilität, Elastizität, Dehnbarkeit und Klebeeigenschaften verschiedener Kaugummis gewonnen. Sie recherchierten, wie Kaugummireste entfernt werden können und entwickelten kreativ Pläne, wie man gegen Kaugummireste an unerwünschten Stellen in Zukunft angehen kann. In selbst geplanten Versuchsreihen beschäftigten sie sich mit der Wirkung von Zahnpflegekaugummis.

Die stellvertretende Schulleiterin Gundi Sanders-Edel freute sich über die Aktivitäten der Schüler, lobte ihr besonderes Engagement und überreichte die verdienten Urkunden.

Vier Gruppen der Schule nahmen am Regionalwettbewerb „Jugend forscht” teil. Maximillian Axer und Simon Goertz, Schüler der Oberstufe, beschäftigten sich mit ß-Carotin, einem „Multitalent”, das auch in Möhren vorkommt. Die Bioverfügbarkeit von ß-Carotin aus Früchten und Gemüsen ist von der Zubereitung abhängig. Die Gruppe arbeitete daran, die Zusammenhänge zwischen Zubereitungsart und Veränderung des ß-Carotingehaltes quantitativ zu erfassen. Die Gruppe erhielt für ihre Arbeit einen ersten Platz im Fachgebiet Chemie.

Mit dem Thema „Chemische Untersuchungen” zum Korrosionsverhalten von Metallen beschäftigten sich Daniel Kamper und Patrick Schmitz aus der Jahrgangsstufe 8. Sie interessierte das Ausmaß von Korrosionsvorgängen in Salzwasser und Süßwasser und eventuelle Auswirkungen für die dort fahrenden Schiffe.

Alexander Lüpges (Jahrgangsstufe 8) und Milian Pohl (Jahrgangsstufe 6) beschäftigten sich mit chemischer Gewässeruntersuchung. Durch einfache Versuche wollten sie herausfinden, wie die Qualität des Flusswassers der Schwalm dargestellt werden kann. Über ein ganzes Jahr nahmen sie an verschiedenen Standorten Proben und analysierten sie. Die Untersuchungen der beiden zeigen, dass die Schwalm insgesamt einer Gewässergüteklasse II entspricht.

Das Vorkommen von Bachflohkrebsen bei verschiedenen Probestellen zeigt, dass das Gewässer ökologisch in einem sauberen Zustand ist. Sie erhielten in Krefeld den Sonderpreis für Umweltforschung.

Charlotte Sachs und Christian Claßen aus der Jahrgangsstufe 8 fragten, ob braune Eier stabiler sind als weiße Eier. Die Farbe des Eis ist genetisch bedingt. Hühner mit roter Ohrscheibe legen braune Eier, Hühner mit weißer legen weiße Eier. Die beiden erhielten einen ersten Platz in der Juniorensparte „Schüler experimentieren”.