Hückelhoven: Helfer für das Hospiz aus dem Altenzentrum

Hückelhoven : Helfer für das Hospiz aus dem Altenzentrum

„Altenheime werden immer mehr zu vorhospizlichen Einrichtungen”. Diese Feststellung aus berufenem Munde ist vor dem Hintergrund zu sehen, dass im Evangelischen Altenzentrum Hückelhoven jetzt eine Kooperation mit dem ökumenisch-ambulanten Hospizdienst Regenbogen aus Wassenberg unterschrieben wurde.

Geschäftsführer Markus Lowis vom Evangelischen Altenzentrum erläuterte, inzwischen würden im Jahr etwa 35 Heimbewohner versterben. Die Begleitung Sterbender sowie trauernder Angehöriger sei im Haus seit langem ein Anliegen. Im Rahmen der Kooperation mit Regenbogen wolle man Ehrenamtliche für diese Aufgabe gewinnen und durch Regenbogen ausbilden lassen.

Pfarrer Dr. Titus Reinmuth erläuterte: „Regenbogen bietet einen Kurs zur Schulung Ehrenamtlicher in der Sterbebegleitung im Evangelischen Altenzentrum an. Hieran nehmen vorwiegend Ehrenamtliche teil, die sich schon an das Evangelische Altenheim gebunden fühlten, in Zukunft aber ausdrücklich als Hospizhelfer Menschen besuchen und begleiten wollen, die auf das Sterben zugehen.” Der Kurs umfasse hundert Stunden, und es würden psycho-soziale Fragen ebenso wie virtuelle Fragen behandelt.

Ute Ossa-Kühnel vom Altenzentrum hob hervor,im Evangelischen Altenzentrum sei eine Sterbekultur aufgebaut worden, die man jetzt durch die Vertragsunterzeichnung mit „Regenbogen” langfristig sichern wolle.

Der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages wohnten auch die Koordinatorin des Hospizdienstes, Susanne Hoeren, sowie Annette Karsch, Pflegedienstleiterin vom Evangelischen Altenzentrum, bei.