Heinsberg: Heiße Rhythmen Afrikas lassen Halle erbeben

Heinsberg : Heiße Rhythmen Afrikas lassen Halle erbeben

„Da ist Musik drin” - unter diesem Titel präsentierte die Sonnenschein-Grundschule erstmalig einen Überblick über das reichhaltige musikalische Geschehen in der Schule an der Heinsberger Westpromenade.

Gemeinsam mit der Jugendmusikschule Heinsberg wurde das musikalische Angebot in den letzten Jahren kontinuierlich erweitert, so dass sich jetzt zahlreiche Gruppen und Solisten Schulkameraden und Eltern musikalisch präsentieren konnten. Den Anfang machte die Blockflötengruppe um Peter Heinen. Eindrucksvoll zeigten die Gruppenmitglieder, dass sie auch mehrstimmige Werke mit Flöten verschiedener Stimmlagen schon sicher beherrschen.

Im Anschluss präsentierte sich Daniel Michel mit seiner Gitarre als Solist. Dass man auch einer ganzen Klasse die „Flötentöne” beibringen kann, zeigte die von Cornelia Birrewitz betreute Klasse 3a an den Blockflöten. Richtig krachen ließ es die Perkussionsgruppe um Frank Ollertz. Auf originalen Instrumenten brachte die Gruppe die prall gefüllte Turnhalle mit afrikanischen und südamerikanischen Rhythmen zum Beben. Die Begleitung übernahmen Frank Ollertz am Piano und Philipp Heinrichs am Drumset.

Die heißen Rhythmen waren eine gute Überleitung zum temperamentvollen Auftritt der von der Tanzschule Ars Vivendi betreuten Tanz AG. Den Reigen der Solisten setzten Maria von der Lieck und Anna Winkelhorst am Klavier fort, bevor Niklas Sistermanns sein Saxophon-Solo zum Besten gab. Die von Jacqueline Nelissen betreute Gruppe „Musik und Bewegung” zeigte in einer an eine Pantomime erinnernden Vorführung, was man so alles mit einem unsichtbaren Wassertropfen anfangen kann.

Auch die von Musikschullehrerin Kristin Catalán Medina und Grundschullehrerin Cornelia Birrewitz gemeinsam betreute Jeki-Gruppe ließ es sich anschließend nicht nehmen zu zeigen, dass schon im ersten Jahr des in der Region bislang einmaligen Projektes „Jedem Kind ein Instrument” neben dem ausgiebigen Kennenlernen der unterschiedlichen Instrumente auch das praktische Musizieren nicht zu kurz kommt.

Gleich zwei Soloauftritte hatte Veronika Hahn. Zunächst zeigte sie ihren Schulkameraden, dass sie schon mühelos in der Lage ist, auch die große Turnhalle mit dem schönen Ton ihrer Geige zu füllen. Anschließend wechselte sie vor staunenden Gesichtern ans Klavier und bot eine weitere souveräne Vorstellung. Den Abschluss der gelungenen Veranstaltung bildete der von Cornelia Birrewitz betreute Schulchor mit dem kleinen Musical „Das Ding”.

Dabei rätseln Tiere mit abenteuerlichen Vermutungen, worum es sich bei einem im Wald vergessenen Stuhl eigentlich handelt und wozu das Ding denn wohl zu gebrauchen sei. Da inzwischen fest steht, dass das musikalische Angebot an der Sonnenschein-Grundschule im nächsten Jahr gemeinsam mit der Jugendmusikschule ausgebaut wird, soll es nach dieser gelungenen Premiere nicht nur eine jährliche Fortsetzung, sondern gleich mehrere Veranstaltungen geben.