Heinsberg-Kirchhoven: Heinz-Peter Benetreu die Hand gereicht

Heinsberg-Kirchhoven : Heinz-Peter Benetreu die Hand gereicht

Die Mitgliedsverhältnisse im Pfarrgemeinderat St. Hubert Kirchhoven sind jetzt geklärt: Auch Heinz-Peter Benetreu gehört ab sofort dem Gremium an.

Dies teilte das Bischöfliche Generalvikariat Aachen nach eingehender Prüfung dem Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Hans Lehnen mit. Dass Benetreu nicht unmittelbar als Nachrücker benannt worden sei, wie dieser kürzlich öffentlich bemängelt hatte (wir berichteten), liege jedoch nicht in der Schuld des Pfarrgemeinderates.

Im Schreiben bedauert Johannes Schnettler vom Generalvikariat in Aachen, dass „eine frühere Information aus Aachen zu einer anderen Interpretation des Paragraphen 5 der Satzung für die Pfarrgemeinderäte im Bistum Aachen geführt hat”. Demnach musste der Kirchhovener Pfarrgemeinderat „davon ausgehen, dass er das Verfahren des Nachrückens von Mitgliedern satzungsgemäß gehandhabt hat”.

Mit dem Ausscheiden von zwei Mitgliedern im ersten Jahr der derzeitigen Amtsperiode rücken die Kandidaten mit der höchsten Stimmenzahl nach. Dies sind Stephan Szarka und Heinz-Peter Benetreu, die jeweils 77 Stimmen bekamen. Der Pfarrgemeinderat hatte im Dezember des Vorjahres jedoch anders verfahren und Stephan Szarka und Lea Windeln als Nachrücker bestimmt und dafür auch den Segen des Generalvikariats erhalten.

Dies rief Heinz-Peter Benetreu auf den Plan, der wiederum auf seine Mitgliedschaft und die dazugehörenden Einladungen bestand und schließlich Recht bekam. Jetzt jedoch seien die Verhältnisse geklärt, und Pfarrgemeinderatsvorsitzender Hans Lehnen betonte gegenüber unserer Zeitung: „Wir haben Heinz-Peter Benetreu die Hand gereicht!”