Heinsberg: HeinsbergCard gibt Tipps in Sachen Erbrecht

Heinsberg : HeinsbergCard gibt Tipps in Sachen Erbrecht

„Mehrwert schaffen” lautet die Zauberformel für die Betreiber der HeinsbergCard.

Denn nur so - da ist sich Geschäftsführer Stefan Emunds sicher - kann sich die HeinsbergCard weiter von einem bloßen Pay back-, oder Bonus-Card-System abgrenzen.

„Mit den Vorteilen für die HeinsbergCard-Benutzer bei kulturellen Veranstaltungen oder dem Besuch der Selfkantbahn haben wir da ja schon den Grundstein gelegt.”

Dass jetzt immer wieder von der „Generation der Erben” zu lesen oder hören ist, brachte die HeinsbergCard-Betreiber auf eine interessante Idee.

Gemeinsam mit dem Rechtsanwalt Hans-Oskar Jülicher, der auch schon bei der Einführung der Karte beratend zur Seite stand, wird ab sofort den rund 4000 HeinsbergCard-Besitzern eine kostengünstige „Erbrechts-Erstberatung” angeboten.

Jülicher, der nach eigenem Bekunden als einer der ersten 18 Anwälte in Deutschland die Bezeichnung „Spezialist im Erbrecht - DVEV-zertifiziert” führen darf, liefert den HeinsbergCard-Kunden auf Wunsch zu einem Pauschalbetrag von 100 Euro „eine umfassende Auskunft über das Problem, das die Leute haben”.

Nach der Gebührenordnung lägen die Kosten für eine solche Beratung normalerweise zwischen 20 und 208 Euro als oberer Kappungsgrenze.

Wer mit seinem Ansinnen allerdings Kosten verursache, die erheblich unter den pauschalen 100 Euro lägen, brauche keine Angst zu haben. Er werde dann auch nur mit dem geringeren Betrag zur Kasse gebeten. Schließlich sei das Projekt ja mit der Rechtsanwaltskammer Köln abgestimmt worden.

Und außerdem: „In den meisten Fällen würde sowieso die Kappungsgrenze von 208 Euro erreicht.”

Dieter Weiss, Vorstand der Volksbank Heinsberg und Mitinitiator der HeinsbergCard, sieht den Vorteil des neuen Mehrwert-Angebotes auch noch im Hinblick auf den Wirtschaftsstandort: „Wir wollen ja Mehrwert schaffen in der Region und nicht irgendwie im Phantasia-Land.”

Wer also den neuen Service nutzen möchte, kann sich bei Rechtsanwalt Hans-Oskar Jülicher unter 02452/909054 melden.

Die Heinsberger Caritas-Werkstatt gehört jetzt auch zu den rund 50 „Geschäften” bei denen die HeinsbergCard-Besitzer Punkte sammeln können. Die Punktvergabe erfolgt auf das Dienstleistungsangebot von Änderungsschneiderei sowie Wasch- und Bügeldienst der Werkstatt.

Dienstleistungsschwerpunkte sind die fachgerechte Änderung an der Oberbekleidung, Einnähen von Wäschezeichen und die Aufarbeitung gebrauchter Kleidung.

Die Heinsberger Werkstatt an der Sittarder Straße ist geöffnet von Montag bis Donnerstag, 7 bis 16 Uhr, und freitags von 7 bis 13 Uhr.