Karken: Gut 800 Motorradfreunde kamen zur 11. „MSF-Fete”

Karken : Gut 800 Motorradfreunde kamen zur 11. „MSF-Fete”

Rekordverdächtig war sie schon am frühen Samstagabend, die 11. „MSF-Fete”, die eine Völkerwanderung zur Festwiese „Am Woom” auslöste.

Bis Sonntag morgen dürften es über 800 Besucher gewesen sein. Schon zum Auftakt am Freitag hatten sich bei Bedingungen, die für eine Open-Air-Fete ideal waren, mehr Gäste eingefunden als in den Vorjahren; sie kamen nicht ausschließlich auf Zweirädern angefahren.

Die Karkener Motorradfreunde, die seit 11 Jahren diese Sommerfete mit immer größerer Resonanz organisieren, hatten auch diesmal wieder einiges zu bieten, was Motorradfans aus dem Kreis, den Nachbarregionen und sogar dem Ruhrgebiet anlockte.

Lagerfeuerromantik und Live-Musik machten die Veranstaltung zu einem Ereignis für die Jugend und die reiferen Jahrgänge. Die Familien Frenken und Königs hatten wieder das Festgelände rund um die mächtige alte Linde, die beleuchtet war und weithin sichtbar in den Abendhimmel ragte, zur Verfügung gestellt.

Die derzeit 22 Mitglieder des Vereins opferten erneut einige Tage Urlaub für die Festvorbereitungen.

Der Samstagabend mit den Aufritten der Gruppen „Super Soma” (Gerderath) und „Fatal Atraction” (Waldfeucht/ Haaren) gehörte zu den Höhepunkten.

Gleich neben der eigentlichen Festwiese zählte man mehr als 100 Zelte; viele Gäste verbringen das ganze Wochenende bei den Karkener Motorradfreunden. Hier muss weder Eintritt zum Mitfeiern bezahlt werden, noch wollen die jungen Leute das große Geld mit Getränken und Speisen verdienen. Jahr für Jahr freuen sich die Clubmitglieder, wenn Sonne das Fest begünstigt.

Wer von den Motorradfans einmal bei der „MSF-Fete” zu Gast war, den zieht es immer wieder hierher. So waren Motoradfreunde aus Wesel gleich mit einer 20-köpfigen Gruppe zu Gast. Natürlich fehlten sie auch diesmal nicht, die Fachsimpeleien rund ums Motorrad und alles, was dazu gehört.

Das sind auch „Showauftritte” beim „Burn out”, wenn Maschinen sich auf der Stelle drehen, es nach Benzin und Gummi riecht und in der Dämmerung Funken sprühen. Hierbei und bei den gesamten Vorbereitungen legen die Initiatoren großen Wert auf Sicherheit.

Das Podium wurde mit einem entsprechenden Zaun versehen, und auf den Zufahrtswegen zum Festplatz galt niedriges Tempo, um eine Belästigung der Anwohner so gering wie möglich zu halten.

Klar ist schon jetzt: Auch 2003 wird es wieder eine „MSF-Fete” in Karken geben, zumindest, wenn es nach den Motorradfreunden und ihren Gästen geht. Noch am Montag waren Helfer auf dem Gelände und den Zufahrten unterwegs, um die letzten Spuren der Feier zu beseitigen.