Oberbruch: Grundschule Oberbruch feiert multikulturell

Oberbruch : Grundschule Oberbruch feiert multikulturell

Multikulturell wie die Schülerinnen und Schüler der Gemeinschaftshauptschule in Oberbruch sind in deren Heimatländern auch Feste zum Jahreswechsel.

Dem trug die Gemeinschaftshauptschule noch vor den verdienten Ferien Rechnung mit einer Feier in der Aula der Schule.

Als Gäste hatte man die Stadt Heinsberg als Schulträger, die Leiter benachbarter Schulen, Schulamtsdirektor Dr. Schlieperskötter, den Leiter der Beratungsstelle für den Kreis Heinsberg, Zimmermann nebst Kolleginnen und Kollegen sowie nicht zuletzt die sieben Lehrerinnen und Lehrer der Sekundarschulen von Rom, Barcelona und Chios eingeladen.

Diese weilten als Teilnehmer einer Arbeitstagung im Rahmen des Comeniusprojektes „Schulpartnerschaften” an der Oberbrucher Hauptschule.

Schulchor nahm eine CD auf

Eröffnet wurde die Feier vom multikulturellen Schulchor unter der Leitung von Klaus Hurtz, der in Zusammenarbeit mit seiner griechischen Kollegin Dimitra Marvridou sowie der portugiesischen Kollegin Helena Markert Lieder in griechischer, portugiesischer und deutscher Sprache einstudiert hatte, die von den Gästen mit großem Beifall bedacht wurden.

Gerade erst hat der Schulchor gemeinsam mit einer belgischen Sängerin, die ebenfalls an diesem Abend zu Gast war, eine CD aufgenommen.

Michael Schmitt, stellvertretender Schulleiter der GHS Oberbruch hieß die Gäste willkommen und stimmte sie auf das nachfolgende Programm ein.

Spanische Schülerinnen steuerten einen Flamenco bei, türkische Schülerinnen und Schüler präsentierten einen typischen Tanz ihres Heimatlandes.

Auch Vassilis Mabridis hatte mit den griechischen Schülerinnen und Schülern einen Tanz einstudiert.

Lieder ihrer Heimat ließen außerdem die italienisch-stämmigen Schülerinnen und Schüler erklingen. Erarbeitet wurden die Beiträge jeweils mit den Lehrern des muttersprachlichen Unterrichts des Heimatlandes.

Kommunikation auch via Internet

Vor dem Hintergrund der Ziele des Comenius-Projektes, bei dem der interkulturelle Vergleich von Märchen, Sagen, Fabeln, Legenden aber auch volkstümlichen Erzählungen und Traditionen wie die des Weihnachtsfestes einen Schwerpunkt darstellt, wurde die Legende von der Entstehung des Liedes „Stille Nacht, heilige Nacht” in deutscher, portugiesischer und griechischer Sprache vorgelesen und auch gesungen.

Die am Projekt beteiligten Schulen aus Oberbruch, Barcelona, Rom und Chios beschäftigen sich im Unterricht mit dieser Thematik und kommunizieren via Internet miteinander.

Das aktuelle Projekttreffen an der GHS Oberbruch diente zugleich weiterer Absprachen, der Vorstellung von Arbeitsergebnissen sowie dem Festlegen weiterer gemeinsamer Ziele.

Verbunden waren für die ausländischen Gäste mit diesem Projekt und ihrem Besuch in Oberbruch auch Exkursionen zu traditionsträchtigen Stätten in Köln, Aachen und Monschau, bei denen sie teilweise von Schülerinnen und Schülern der Schule begleitet wurden.