Wegberg: Grundschule Arsbeck: Visionen eines Neubaus

Wegberg : Grundschule Arsbeck: Visionen eines Neubaus

Der Altbautrakt der katholischen Grundschule in Arsbeck soll einem Neubau weichen.

Das alte Gebäude, das noch aus dem Jahre 1930 stammt, sei „in die Jahre gekommen”, und eine Sanierung würde sich vom finanziellen Standpunkt aus betrachtet, nicht mehr lohnen, so die Begründung der Wegberger Stadtverwaltung.

Vier Architekturbüros beauftragt

Der Ausschuss für Städtebau, Umwelt und Verkehr entschloss sich nun einstimmig dazu, vier Architekturbüros, Vieten aus Erkelenz, Emondts aus Hückelhoven, Dörstelmann/Schafhausen aus Heinsberg und Heuer/Faust aus Aachen, damit zu beauftragen, der Stadt Angebote für den Bau eines neuen Schultraktes in Arsbeck zu erstellen.

Damit entschied sich der Ausschuss für vier von fünf Büros, die Planskizzen bei der Stadt eingereicht hatten. Die Planskizze des Wegberger Planungsbüros Baltes überzeugte die Ausschussmitglieder nicht.

Die Vorschläge der Architektenbüros unterschieden sich in einigen Punkten. So waren beispielsweise die Anordnungen der vier Klassenräume sehr unterschiedlich gewählt. Einige nahmen darüber hinaus eine Art Atrium oder Forum in ihre Ideenskizze mit auf.

Von zweigeschossig bis hin zu den verschiedensten Anregungen für die angrenzende Außengestaltung hatten sich die Büros Gedanken gemacht, die sie nun in ein konkretes Konzept bringen sollen.

Der technische Beigeordnete der Stadt, Rudolf Fabry, betonte nochmals ausdrücklich, dass dies noch keine detaillierten Pläne, sondern lediglich „Ideen für den Neubau” seien.

Bei den nun auszuarbeitenden Vorschlägen sollen die Planungsbüros allerdings beachten, dass der neue Schultrakt vier Klassenräume, Verwaltungsräume, zum Beispiel für Schulleiter und Hausmeister, sowie Platz für eine Küche und diverse Nebenräume beinhalten soll.

Ferner betonte der CDU-Fraktionsvorsitzende Heinz Nießen, es müsse unbedingt berücksichtigt werden, dass „die Schule im Ortszentrum von Arsbeck liegt, und das Gebäude daher ein prägendes Bild darstellen soll.”

Altes Türmchen als Blickfang

Ebenfalls einen Wunsch hatte Eleonore Zimmermann, Bündnis 90/Die Grünen. Sie fände es schön, wenn das kleine Türmchen, das bereits am alten Schultrakt ein „Blickfang” gewesen sei, auch beim Neubau mit eingesetzt würde.