Heinsberg-Dremmen: Großeinsatz auf einem Bauernhof

Heinsberg-Dremmen : Großeinsatz auf einem Bauernhof

Die Heinsberger Feuerwehr hat am Freitag einen großen Brand auf einem Bauernhof in Dremmen gelöscht. Das Feuer in einer Halle des Hofes war laut Feuerwehr aus noch ungeklärter Ursache ausgebrochen.

Bevor die Wehr vor Ort war, hatten die Eigentümer und Arbeiter des Hofes bereits versucht das Feuer mit Feuerlöschern und Wasserschläuchen zu löschen. Weil der Brand zu groß war, hatten sie dabei keinen Erfolg.

Die ersten eintreffenden Einsatzkräfte der Löschgruppe Dremmen fanden die Halle fast im Vollbrand vor, teilt die Feuerwehr mit. In der Halle befanden sich Stroh, Landwirtschaftliche Geräte, Werkzeuge und ein voller 2000-Liter-Dieseltank. Das Gemisch der brennbaren Stoffe machten es den Einsatzkräften schwer, das Feuer unter Kontrolle zu bekommen.

Der Dieseltank wurde vom Feuer abgeschottet; es kam auch eine Drehleiter mit Wasserwerfer zum Einsatz. Im weiteren Einsatzverlauf holten die Feuerwehrleute unter Atemschutz die brennenden Materialien aus der Lagerhalle und löschten diese vor der Halle.

Da es zu einem hohen Löschwasserbedarf kam, entschied sich der Einsatzleiter Leo Schreinemacher weitere Einheiten zur „Löschwassersicherstellung“ an die Einsatzstelle zu rufen. Diese wurde dann am Nachbargehöft aufgebaut, da dieser einen großen Wasservorrat in einem Brunnens besaß.

Dass sich Kreisbrandmeister Klaus Bodden an der Einsatzstelle persönlich ein Bild von der Lage machte, spricht dafür, dass es sich um einen großen, aufwendigen Einsatz für die Feuerwehr handelte. Um die Einsatzkräfte mit ausreichend Geräten zu versorgen, bestellte der Einsatzleiter den Gerätewagen Atemschutz des Kreises Heinsberg.

Der Eigentümer des Bauernhofes erlitt eine leichte Rauchgasvergiftung und musste zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden. Über die Ursachen des Brandes und den entstandenen Schaden kann die Feuerwehr bislang noch keine Aussage treffen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Die Feuerwehr war mit 39 Einsatzkräften vor Ort. Es waren unter anderem die Löschgruppen Dremmen, Heinsberg, Uetterath, Porselen, Horst und Oberbruch, der Rettungsdienst und die Polizei im Einsatz.