Kreis Heinsberg: Grenzüberschreitend aktiv gegen Sucht

Kreis Heinsberg : Grenzüberschreitend aktiv gegen Sucht

Die Partnerregionen der Euregio Maas-Rhein haben sich in Form einer gemeinsam unterzeichneten Erklärung zu einer intensiveren Zusammenarbeit bei der grenzüberschreitenden Suchtvorbeugung verpflichtet.

Nach dem erfolgreichen Projekt zum Risikoverhalten Jugendlicher aus den Jahren 2003 bis 2005 hat sich die partnerschaftliche Kooperation etabliert.

Der Kreis Heinsberg, die Stadt Aachen sowie die Kreise Aachen und Düren veranstalten gemeinsam mit ihren Fachkräften für Suchtvorbeugung sowie denen der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgien, der Provinzen Lüttich und Belgisch Limburg sowie den beiden Gesundheitsämtern Süd- und Nord-Limburg weitere Projekte zur Suchtvorbeugung.

Die Vernetzung der Zusammenarbeit lag 2006 bei den Koordinatorinnen Ute Lorenz (Stadt Aachen) und Yvonne Michel (Kreisgesundheitsamt Heinsberg). Im September profitierten zahlreiche Jugendliche von den grenzüberschreitenden Aktivitäten zur Suchtvorbeugung.

So machten zum Beispiel deutsche Schüler gemeinsam mit belgischen und niederländischen Jugendlichen bei der Aktion „Klettern statt Kiffen” neue körperliche Erfahrungen als positive Alternative zum Cannabiskonsum.

Im Kreis Heinsberg luden die Veranstalter in Kooperation mit regionalen Fahrschulen und Diskothekenbetreibern Jugendliche ein, Rauschfahrten mit Hilfe von Rauschbrillen zu simulieren. Sie konnten erleben, wie sich schon eine geringe Alkoholdosis auf die Reaktionsfähigkeit auswirkt.