Kreis Heinsberg: Grenzpendler können Politikern Anregungen geben

Kreis Heinsberg : Grenzpendler können Politikern Anregungen geben

Mit Blick auf die vielen Grenzpendler zwischen Deutschland, Belgien und den Niederlanden zeigt sich Willi Klaßen, der Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) im Kreis Heinsberg, davon überzeugt, dass „es zahlreiche Fragen und die eine oder andere Anregung für unsere Politiker gibt, die man im europäischen Parlament einbringen kann“.

Unter dem Motto „Zu Hause im Westen — im Herzen Europas!“ hat der DGB alle Interessierten zu einer Veranstaltung mit den beiden Europa-Abgeordneten Sabine Verheyen (CDU) und Arndt Kohn (SPD) eingeladen. Die Veranstaltung findet am Samstag, 1. September, ab 11.30 Uhr bis circa 13 Uhr im Rathaus der Gemeinde Selfkant in Tüddern (Am Rathaus 13) statt.

„Arbeiten in der Grenzregion“

Es geht an diesem Tag um das Thema „Arbeiten in der Grenzregion zwischen Deutschland, den Niederlanden und Belgien“. Gemeinsam mit dem Bürgermeister der Gemeinde Selfkant, Herbert Corsten (CDU), und der stellvertretenden DGB-Vorsitzenden in Nordrhein-Westfalen, Dr. Sabine Graf, soll über die größten und häufigsten Herausforderungen für Grenzpendler gesprochen werden.

In einer Diskussion, die von Regionalredakteur Dieter Schuhmachers moderiert wird, sollen wichtige Fragen der grenzüberschreitenden Arbeit erörtert werden.

Visite am Westzipfel

Nach einer gemeinsamen Visite am Westzipfel, dem westlichsten Punkt Deutschlands nahe Isenbruch, und dem offiziellen Eintrag ins Goldene Buch der Gemeinde Selfkant stellen sich die Europa-Abgeordneten Sabine Verheyen und Arndt Kohn ab 11.30 Uhr nicht nur den Fragen in der Podiumsrunde, sondern auch Fragen der Gäste. Anschließend wird ein kleiner Imbiss gereicht.

Anmeldung erbeten

Eingeladen sind zu dieser DGB-Veranstaltung alle Grenzpendler sowie alle an diesem Thema interessierten Bürger. Der DGB bittet um Anmeldung bis zum 27. August per E-Mail an barbara.obst@dgb.de oder unter Telefon 0241/9467-120. Der DGB nimmt auf diesem Weg auch gerne bereits Fragen entgegen, die in die Diskussion eingebracht werden sollen.