Hückelhoven-Doveren: Graue Öde ist bald schönes Wohngebiet

Hückelhoven-Doveren : Graue Öde ist bald schönes Wohngebiet

Noch sieht das Gelände im Baugebiet Doverheide/Mollenmühle ziemlich unwirtlich aus.

Die nackten Straßen sind nur zum Teil geteert, zwischen braunem Mutterboden und grün-grauem Unkraut findet sich hässlicher Bauschutt.

Doch das soll sich bald ändern. Noch in diesem Jahr sollen die ersten Grundstückseigner mit dem Hausbau beginnen, und schon bald soll aus der grau-braunen Öde ein wunderschönes Wohngebiet werden.

So stellt es sich jedenfalls Hückelhovens Bürgermeister Werner Schmitz vor. Der Rathauschef übergab am Mittwoch nach Abschluss der Neuordnung die neu gebildeten Grundstücke an die Eigentümer.

„Wir haben hier ein schnuckeliges Baugebiet zum Wohlfühlen entwickelt.” Ausdrücklich lobte Schmitz die zügige Arbeit des Bauunternehmens Blandfort, das mit den Erschließungsarbeiten betraut ist.

„Wir waren von dem Gedanken beseelt, die Grundstücke so schnell wie möglich freigeben zu können. Schließlich soll die Eigenheimzulage Ende des Jahres auslaufen.

Damit Bauwillige also noch in den Genuss der Förderung kommen, war es wichtig, vorher fertig zu werden”, unterstrich der Bürgermeister. „Ich nehme Anträge zur Wohnbauförderung jetzt gerne mit”, witzelte er.

Die Gesamtfläche des neuen Baugebietes beträgt 55304 Quadratmeter. Auf der Fläche zwischen Trakehnergraben, Doverheide, Künkler Straße, der Straße Sattelplatz und den bebauten Grundstücken Koppelhof und Traberhof befinden sich rund 70 Baugrundstücke, die sich zum Großteil noch im Besitz der Stadt Hückelhoven befinden.

Die 1130 Meter Mischwasserkanal werden derzeit verlegt, Baustraßen mit Bordstein, Rinnanlage und Straßenbeleuchtung sind in der Mache. Bis Mitte Dezember sollen die Arbeiten beendet sein.

Interessenten, die ein Baugrundstück erwerben möchten, wenden sich an die Liegenschaftsabteilung der Stadt Hückelhoven, 02433/82125.