Wassenberg: Glaskrone für den Bergfried im Gepräch

Wassenberg : Glaskrone für den Bergfried im Gepräch

Er ist das Wahrzeichen von Wassenberg: der Bergfried, der weit ins Land grüßt. Das mittelalterliche Bauwerk von 1420 würde sein Aussehen stark verändern, wenn Umbau-Pläne im Rahmen der Stadtsanierung Wirklichkeit werden.

Der Backsteinturm könnte dann nämlich einen Glasaufsatz (wahlweise eine gläserne Pyramide oder eine runde Stahl-Glas-Konstruktion) erhalten.

„In Wassenberg gibt es Schätze, die noch nicht gehoben sind. Einer dieser Schätze ist der Bergfried”, so Jochen Meyer-Brandis von der Planungsgruppe MWM, der für die Gesamtstadtsanierung Wassenberg verantwortlich zeichnet.

Unter seinen langjährigen Kooperationspartnern ist auch das Wassenberger Büro Rongen Architekten, das die Pläne entworfen hat, um den Schatz Bergfried „zu heben” und ihn neu zu präsentieren.

Denkbar sind drei Möglichkeiten:

1. Der Bergfried als eine Art „Hotelanbau”, denn, wie bereits berichtet, möchte sich der darunter liegende Betrieb um etwa 30 bis 40 Betten vergrößern.

2. Der Bergfried als Zentrum für Veranstaltungen verschiedener Art.

3. Der Bergfried als Besucherzentrum des Naturparks Maas-Schwalm-Nette.

Letzteres ist laut Meyer-Brandis besonders interessant, denn in Wassenberg sei der Naturpark schließlich gegründet worden.