Selfkant/Waldfeucht: Giftige Raupenlarven auf Kinderspielplatz

Selfkant/Waldfeucht : Giftige Raupenlarven auf Kinderspielplatz

Die Raupenplage, die den Kreis Heinsberg seit wenigen Tagen heimsucht, bedeutet das Aus für den Spielplatz an der Schulstraße in Schalbruch. „Vorläufig”, sagte Bürgermeister Herbert Corsten, habe das Ordnungsamt den „rückwärtigen Spielplatz an der Schule aus Sichheitsgründen gesperrt”.

Statt spielender Kinder machen sich auf dem Grundstück die Eichenprozessionsspinner breit. Etwa zwei bis drei Wochen dürfe der Spielplatz nicht betreten werden, so Corsten. Erst dann könne eine gesundheitliche Gefahr durch die Raupen ausgeschlossen werden.

Ab dem dritten von insgesamt sechs Larvenstadien bilden die Spinner giftige Raupenhaare. Im Inneren der hohlen Härchen befindet sich ein histaminähnliches Gift, das beim Menschen allergische Reaktionen auslösen kann und zur Bildung von stark juckenden Ausschlägen führt. Werden die Raupenhaare eingeatmet, können sie Schleimhautreizungen verursachen.