Kreis Heinsberg: GEW beklagt: „Vieles ist nicht ausgereift”

Kreis Heinsberg : GEW beklagt: „Vieles ist nicht ausgereift”

Der Kreisverband der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) traf sich im Hückelhovener Hotel am Park zur Jahreshauptversammlung.

Der Heinsberger Kreisverband konnte einen neuen Mitgliederhöchststand melden. 357 Pädagogen sind kreisweit in der GEW organisiert. Die Vorsitzende Renate Eidems führte dies auch auf das neue Schulgesetz und die damit verbundenen Veränderungen zurück.

Vieles bezeichnete sie als „nicht ausgereift”, was zu einer „Quadratur des Kreises führe”, wenn zum Beispiel das Recht auf Fortbildung und die Maßgabe der Landesregierung, dass kein Unterricht ausfallen dürfe, aufeinander prallen würden. Das neue Schulgesetz bezeichnete sie als „schwarz-gelben Angriff auf die Mitbestimmung in NRW”. Daher habe der Kreisverband auch die Streiks im vorigen Jahr unterstützt.

Auch der GEW-Landesvorsitzende Andreas Mayer-Lauber malte ein düsteres Bild. Er hatte einiges an der neuen Landesregierung und ihren Vorstellungen von Mitbestimmung zu kritisieren.

Für 20-jährige Mitgliedschaft in der GEW wurden bei der Versammlung ausgezeichnet: Edith Jütten, Birgit Fluhr-Leithoff, Franz Driessen, Heidi Schröders, Gabriele Grafen, Martina Staskiewicz, Michael Meyer, Georg Windelen, Heinz-Martin Venrath, Marita Stepprat und Heinz Schluns. Seit 25 Jahren Mitglieder in der GEW sind: Sahinde Kocak, Anni Ehl, Peter Körfer, Wilfried Sonntag und Osman Koc.

Auf 30-jährige Zugehörigkeit blicken zurück: Wilhelm Ellerkamp, Jutta Reiners, Wilhelmine Nicoloudi, Barbara Schiffgens, Hubert Stollenwerk, Paul-Günther Threin und Wolfgang Wittmann. Für 35 Jahre geehrt wurden: Anton Jansen, Barbara Kaiser, Walter Verwoert und Hubert Thelen. 40 Jahre in der GEW weisen auf: Ortrun Banerjee und Ingeborg Scheufens.