Gesundheitspreis NRW: Minister lobt Kreis Heinsberg

Gesundheitspreis NRW: Minister lobt Kreis Heinsberg

Düsseldorf / Kreis Heinsberg. „Der Kreis Heinsberg hat zur rechten Zeit die richtigen Konzepte entwickelt”, lobte Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann, als er am Mittwoch im Düsseldorfer Landtag den Gesundheitspreis NRW verlieh.

Laumann zeichnete das Konzept „Älter werden im Kreis Heinsberg” mit dem Sonderpreis aus. Die Urkunde überreichte der CDU-Politiker an Sozialdezernentin Liesel Machat und den stellvertretenden Landrat Willi Paffen.

Bei dieser Preisverleihung gehe es darum, gute Beispiele öffentlich zu würdigen - als Dank für die beteiligten Akteure und zugleich als Ansporn für andere, diesen Vorbildern nachzufolgen, so Laumann. Unter dem Thema „Gesundheit im Alter - Innovative Gesundheitskonzepte” seien über 60 Bewerbungen um den Gesundheitspreis NRW eingegangen. „Alles gute Projekte”, wie der Minister anerkennend feststellte.

Die älter werdende Gesellschaft stelle für das Gesundheitswesen eine große Herausforderung dar, sagte Laumann und betonte: „Die Systeme müssen sich auf die Patienten einstellen und nicht die Patienten auf die Systeme.” Das Gesundheitssystem habe eine dienende Funktion und sei kein Markt wie jeder andere.

„Das umfassende Konzept im Kreis Heinsberg hat das Ziel, im Zusammenwirken aller Akteure die soziale und gesundheitliche Versorgung der älteren Menschen zu verbessern und das ehrenamtliche Engagement auszubauen”, stellte Laumann in seiner Laudatio fest. Das Projekt der Gesundheitskonferenz und der Pflegekonferenz des Kreises Heinsberg lebe davon, dass Ärzte und Apotheker, Freie Wohlfahrtspflege, Selbsthilfe- und Senioreninitiativen, Krankenhäuser und Krankenkassen, Pflegeeinrichtungen, Sportvereine und öffentliche Einrichtungen zusammenwirken würden. Das Projekt habe Vorbildcharakter für die regionale Vernetzung im Gesundheitswesen, hieß es in der Begründung der Jury.