Kreis Heinsberg: Gesprächsreihe: Sterbebegleitung oder Sterbehilfe?

Kreis Heinsberg : Gesprächsreihe: Sterbebegleitung oder Sterbehilfe?

„Immer wieder stellen sich am Ende des Lebens ethische und rechtliche Fragen, was Sterbehilfe ist, was erlaubt und was verboten sein sollte“, erklärte der Heinsberger CDU-Bundestagsabgeordnete Wilfried Oellers, der eine Gesprächsreihe zum Thema „Sterbebegleitung oder Sterbehilfe?“ initiiert hat.

In den vergangenen Monaten habe dieses Thema schon einen breiten Raum in der öffentlichen Diskussion eingenommen, so Oellers. Die Diskussion werde sich bis in den Herbst intensivieren, denn dann solle ein Gesetz den Umgang mit der Sterbebegleitung neu regeln. Bis dahin werde der Bundestag noch mehrfach über dieses Thema beraten.

Um dieser wichtigen Debatte den ihr zustehenden Raum zu geben, lädt der CDU-Bundestagsabgeordnete zu einer Diskussionsveranstaltung zum Thema „Sterbebegleitung oder Sterbehilfe?“ ein. Sie findet am kommenden Freitag, 27. März, um 19 Uhr im Hotel ­Restaurant Jabusch in Geilenkirchen am Markt 3 statt.

Diese Veranstaltung ist der Auftakt zu einer dreiteiligen Diskussionsreihe, die im April in Erkelenz und im Mai in Heinsberg fortgesetzt werden soll.

In Geilenkirchen diskutieren auf dem Podium der Bundestagsabgeordnete Michael Brand, der an der Erarbeitung eines Positionspapiers für einen Gesetzestext beteiligt ist und in das Thema einführen wird, Ulrike Claßen, Leiterin des Hospizes in Erkelenz, und Dr. Aycke Smook, Präsident der Right-to-Die-Societies-Europe und Mitglied der staatlichen Kommission der niederländischen Ärztegesellschaft zur Überwachung von Sorgfaltskriterien bei Ärztlicher Sterbehilfe. Die Moderation des Abends übernimmt Wilfried Oellers.

Der Abgeordnete lädt alle Interessierten zu der Diskussion über dieses schwierige und sensible ethische Thema ein. „Natürlich sind auch die Besucher herzlich eingeladen, sich an der Diskussion zu beteiligen und sich mit Ihrer Meinung einzubringen. ich freue mich schon jetzt auf eine interessante und spannende Diskussion“, so Oellers.