Erkelenz: Gespenstisch große Ameisen oder Leben auf dem Mars

Erkelenz : Gespenstisch große Ameisen oder Leben auf dem Mars

Mehrere Stereomikroskope, Lupen und Ferngläser in einem der nach der Projektwoche sichtlich verwandelten Klassenzimmer in der Katholischen Grundschule in Houverath ließen schon ahnen, worum es hier ging.

Die Schüler hatten sich hier dem Thema „Mikroskopie” gewidmet, wofür sie die Gerätschaften auch sehr gut gebrauchen konnten, um sich ihre Umwelt genauer anschauen zu können. Beim Schulfest der katholischen Grundschule in Houverath zeigten Kinder begeistert mit anschaulichen Präsentationen die Ergebnisse aus der Projektwoche „Versuch macht klug”.

Beim Blick durch das Mikroskop wurden zuvor noch sehr winzige Ameisen gespenstisch groß, und der Betrachter konnte dann sogar auch erkennen, wie etwa eine Fliege bis ins Detail aussieht.

Eine andere der fünf Gruppen hatte sich mit dem Thema „Astronomie” beschäftigt. Gibt es Leben auf dem Mars? Welcher ist der größte Stern im Universum? Welche Planeten gibt es? Und: welche Bahnen ziehen sie? Das etwa waren die Fragen, die es zu beantworten galt. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen: Einmal quer durch das Sonnensystem führte die Astronomie-Gruppe ihre Besucher mit Hilfe einer sehr anschaulichen Darstellung, die von der Decke im Eingangsbereich baumelte.

„Magnetische Kräfte” wurden derweil in einem der anderen Klassenzimmer freigesetzt. Anhand des Angel-Spiels bis hin zum Kompass zeigten die Schüler ihren Kammeraden und Eltern, was sie während der Projektwoche alles über die Geheimnisse des Magnetismus gelernt hatten.

Einsichten - Einblicke

Wie Naturphänomene entstehen, welche Ursachen und Auswirkungen sie haben, erfuhren Interessierte bei der Gruppe zwei, die sich unter dem Titel „Einsichten - Einblicke” mit diesem Thema ausführlich auseinandergesetzt hatten.

Bei all den Projekten kam die Kreativität der Schüler nicht zu kurz. Eine Gruppe, die Schüler vom Schwarzlicht-Theater, durfte sich auf diesem Gebiet sogar besonders intensiv entfalten, sie hatten nämlich ein Theaterstück „Professor Little auf der Suche nach dem Sumplex” einstudiert.

Dieses besondere Stück handelt von einem schrulligen Professor, der das fünfte Element, eben das „Sumplex” sucht. Bei seiner Suche muss er, wie sollte es bei einem Bühnenstück auch anders sein, allerlei Gefahren und Abenteuer überstehen. Bei dieser wissenschaftlichen Vielfalt war das von den Eltern organisierte Buffet mit Grillfleisch und Salaten eine willkommene Abwechslung.

Während der Projektwoche „Versuch macht klug - Naturwissenschaftliche Experimente in der Grundschule”konnten die Schüler ihre Fühler aber auch außerhalb der Schule, an anderen Lernorten ausstrecken. So erhielt eine Gruppe Einblicke in interessante Experimente, die eigens für die Grundschüler Schülern des Cornelius-Burgh-Gymnasiums für sie vorbereitet hatten.

Andere wiederum durften unter der Leitung eines Mitarbeiters des Umweltamtes der Stadt Hückelhoven den Naturlehrpfad Romersmühle erkunden. Besuche bei Nabu standen ebenso auf den abwechslungsreichen Lernprogramm, wie die genaue Betrachtung des menschlichen Körpers unter fachmännischer Anleitung im Krankenhaus Immerath.