Kreis Heinsberg: Geschwindigkeitskontrollen: In 604 Fällen muss die Polizei eingreifen

Kreis Heinsberg : Geschwindigkeitskontrollen: In 604 Fällen muss die Polizei eingreifen

Zum Schuljahresbeginn kontrollierte die Polizei in dieser Woche wieder verstärktim Heinsberger Kreisgebiet. Dabei fielen bisher 437 Autofahrer auf, weil sie zu schnell unterwegs waren.

In den Vormittagstunden überprüften Bezirksdienstbeamte und der Verkehrsdienst der Polizei insbesondere an Schulen, Kindergärten und den sonst für Kinder gefährlichen Bereichen. In 343 Fällen war ein Verwarnungsgeld fällig, die anderen 94 hatten die zulässige Höchstgeschwindigkeit so weit überschritten, dass gegen sie eine Ordnungswidrigkeiteinanzeige erstattet werden musste. Neben dem Bußgeld bringt der Verstoß auch Punkte in Flensburg ein. Zehn Verkehrssünder traf es noch härter, sie waren so schnell, dass nicht nur ein Bußgeld, sondern auch ein Fahrverbot die Folge sein wird.

Zum Schutz der jungen Menschen im Straßenverkehr kontrollierte die Polizei in den Abend- und Nachtstunden vom Donnerstag zum Freitag. Auf den sogenannten „Discorouten” im Kreisgebiet wurden insgesamt 1932 Geschwindigkeitsmessungen vorgenommen. 167 Fahrerinnen und Fahrer hielten sich nicht an die zulässigen Höchst-geschwindigkeiten. 120 mussten ein Verwarnungsgeld an Ort und Stelle zahlen, gegen 47 Autofahrer wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet, das auch Punkte in Flensburg zur Folge haben wird. Fünf hatten die zulässige Höchstgeschwindigkeit derart überschritten, dass sie darüber hinaus mit einem Fahrverbot rechnen müssen.