Gefahrenabwehrplan wird erprobt

Gefahrenabwehrplan wird erprobt

Kreis Heinsberg. Auf dem Rangier- und Abstellgleis im Bahnhof Hückelhoven-Baal findet am kommenden Samstag von 10 bis 13 Uhr eine Einsatzübung für den Katastrophenschutz statt.

Dabei üben die Deutsche Bahn AG und der Kreis Heinsberg als zuständige Behörde für die Abwehr von Großschadensereignissen sowie Einheiten der Fachdienste ABC, Betreuung, Bergung, Brandschutz und Sanität sowie des Rettungsdienstes gemeinsam die Bewältigung der Auswirkungen eines Zusammenstoßes eines Personen- und Güterzuges mit Chemikalien-Kesselwagen.

Bei dieser Übung soll erstmals der vom Kreis Heinsberg erstellte Gefahrenabwehrplan mit dem Kürzel MANV (Massenanfall von Verletzten und Erkrankter) erprobt werden.

Auf dem Parkplatz an der Mühlenbachschule in Baal wird der Bereitstellungsraum für die alarmierten Einheiten eingerichtet. Die Turnhalle dient zur Aufnahme von „Verletzten”.

Die taktisch-operative Führung der Einsatzkräfte obliegt vor Ort der Einsatzleitung (Stab). Ihr gehören Führungskräfte der Feuerwehr, des Deutschen Roten Kreuzes, des Technischen Hilfswerkes, der Polizei, des Bundesgrenzschutzes und der Deutschen Bahn AG an.

Der Übungsstab wird in dem vom Kreis Heinsberg neu angeschafften Einsatzleitcontainer (Führungsstelle) untergebracht. Ferner ist die Leitstelle des Kreises Heinsberg in das Übungsgeschehen eingebunden.

Die Übung wurde bereits vor längerer Zeit vorbereitet. Das Interesse der Führungskräfte wird sich besonders auf die Zusammenarbeit der verschiedenen Führungsebenen, den Informationsfluss und den rationellen Einsatz des personellen und materiellen Potenzials richten.

Zu dieser Übung sind als Beobachter die Bürgermeister der Gemeinden Onderbanken und Brunssum (Niederlande), die Bürgermeister der Städte Erkelenz, Hückelhoven, Geilenkirchen und Übach-Palenberg sowie Vertreter des niederländischen Rettungsdienstes (GOHR), der Bezirksregierung Köln, des Verteidigungsbezirkskommandos 31 in Köln und der Standortälteste und Beauftragte der Streitkräfte für Regionale Aufgaben im Kreis Heinsberg, Oberst i. G. Hugenschmidt, eingeladen.