Heinsberg-Dremmen: Gedichte auf Drömmer Platt

Heinsberg-Dremmen : Gedichte auf Drömmer Platt

„Mundarten drücken ein regionales Heimat- und Lebensgefühl aus. Sie sind Beweise der Identität mit dem Geburtsort, Bekenntnisse zur Heimat”, so schreibt Anneliese von den Driesch im Vorwort des Gedichtbandes „Wöät för et Hatt op Drömmer Platt”.

Mit dem 82 Seiten starken Gedichtband setzt der Verein der Heimatfreunde Dremmen seine Serie der Heimatbücher fort. Vorgestellt wurde das Buch beim Heimatabend durch Vorsitzende Cäcilia Schröter.

Auch die Motivation zur Herausgabe des Werkes, für das Hans-Josef Meurer einen Gedächtnisteller der St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft Dremmen dekorativ ins Bild gesetzt hat, ist dem Vorwort zu entnehmen. „Unser heimisches Platt, von unseren Altvorderen überliefert, verliert langsam, aber sicher seinen Stellenwert.

Das ist schade, denn gerade die Mundart war es früher und ist es im Grunde auch heute noch, die die Zusammengehörigkeit innerhalb einer Ortsgemeinschaft stärkt”, führt Anneliese von den Driesch aus. Mit dem Gedicht „Leävesschpoare” (Lebenspuren) bot sie den Mitgliedern eine Kostprobe aus dem Buch, das 39 Mundartgedichte enthält.