Erkelenz: Geburtstagsfeier: Pfarrer Dieter Plewnia wird 75 Jahre alt

Erkelenz : Geburtstagsfeier: Pfarrer Dieter Plewnia wird 75 Jahre alt

Wenn ein langjähriger Seelenhirte 75 Jahre alt wird, geht das nicht sang- und klanglos im Alltagstrott unter.

Und wenn der Jubilar dann noch Dieter Plewnia heißt und viele Jahre in St. Lambertus die Gemeinde als Pastor betreute, braucht es eigentlich keiner besonderen Einladung, um ihm zu gratulieren und noch viele Jahre Gesundheit zu wünschen.

Und so musste das Geburtstagskind im Pfarrheim am Reformationstag viele Hände schütteln. Nicht nur Schwester und Bruder waren da, auch Weihbischof Karl Reger, mit dem zusammen er einst im Hohen Dom zu Aachen zum Priester geweiht worden war, kam, Günter Jentges war für die evangelischen Mitchristen anwesend und viele Wegbegleiter aus Politik, Verwaltung, den verschiedenen Gremien der Pfarre und andere Gratulanten von nah und fern bezeugten Dieter Plewnia ihre Hochachtung.

Sein Nachfolger, Pastor Werner Rombach, hielt die Laudatio und nutzte dazu das Kinderlied von Rolf Zukowski, das oft bei derartigen Anlässen angestimmt wird. Er erinnerte an die Kriegswirren, in die Dieter Plewnia mit der Familie geriet, den Verlust der Heimat und den Neubeginn in Göttingen und Aachen, die Studienzeit und seinen trockenen Humor.

Werner Rombach beendete seine Laudatio mit den Versen der zweiten Strophe des Liedes: „Unsre guten Wünsche haben ihren Grund, bitte bleibe noch lange glücklich und gesund” und meinte: „Wie schön, dass Du geboren bist, wir hätten Dich sonst sehr vermisst.”

Die Vorsitzende des Pfarrgemeinderates, Elke Karg, und Herbert Günter vom Kirchenvorstand überreichten dann dem „Geburtstagskind” nicht nur Blumen, sondern auch ein wertvolles Faksimile, und anschließend ging es heiter und beschwingt in einem kleinen Theaterstück zu.

Da mischten neben den Kindern sogar Dieter Plewnia als bodenständiger Bauersmann und Werner Rombach als Zauberer mit, und selbstverständlich wurde wieder gesungen. Herzlichen Glückwunsch und Gottes Segen hieß es noch mehrfach an diesem Abend, und vielleicht kam auch einiges für die Restaurierung des Marienleuchters in das Sparschwein. Das hatte sich der Pfarrer im Unruhestand nämlich statt persönlicher Geschenke gewünscht.