Heinsberg-Oberbruch: Ganz Oberbruch eine schunkelnde Party

Heinsberg-Oberbruch : Ganz Oberbruch eine schunkelnde Party

Mit „Alaaf”, „Kamelle” und natürlich dem Brööker Schlachtruf „un wenn et versüppt” feierten die Freunde, Fans und Anhänger gemeinsam mit der KG „Brööker Waaterratte” mit dem Rosenmontagszug den höchsten Feiertag im Leben eines Karnevalisten.

Getreu dem Motto „Auch nach 77 Jahren trekke de Jekke duer Brook” wurden die feiernden Karnevalisten dem närrischen Jubiläum voll und ganz gerecht und verwandelten die Altstadt bis hin zur Festhalle in eine einzige schunkelnde Party.

Schon frühzeitig warteten die ersten Jecken auf die 50 originellen Fußgruppen und Mottowagen, die das bewährte Rosenmontagszugskomitee (RoMoKo) wieder einmal unter einen prächtigen Hut gebracht hatte.

Wie seit vielen Jahren gewohnt strömten die Narren aus allen Himmelsrichtungen herbei, um nach „Kamelle” und auch „Bützchen” zu rufen.

Pünktlich um 15 Uhr eröffneten die Feuerwehr und die Zugleitung um Manfred Meuffels und Hermann Hennen das Treiben um den kunterbunten Lindwurm, der so einige Kilometer durch die feiernde Brööker City zurückzulegen hatte.

Während die KG „Brööker Waaterratte” mit 13 Zugnummern dabei war, reihten sich traditionell die Vereine, Brööker Fans und Prinzenfreunde in das Getümmel ein. Von hoch oben aus dem schmucken Prinzenwagen grüßten Prinz Günter I. und seine Prinzessin Petra und warfen säckeweise „Klömpkes”.

Angefeuert von den vielen musizierenden Einheiten und Lautsprecherboxen fiel es den Narren leicht, im Takt zu hüpfen und die überschwängliche Stimmung bis in den letzten Winkel weiterzutragen.

So machten es auch die Brööker Urgesteine wie das „Mekonium” mit dem Leitspruch „Die Schweine und Metzger sind überall, sogar in Brook beim Karneval” oder die ideenreiche Frauengemeinschaft, die sich nicht bissig und giftig zeigte, sondern vielmehr zum Anfassen, und die „Altstadtfrauen” im Vogelscheuchengewand.

Als ewig treues Fußvölkchen brachten die „Brööker Mädchen” alias die 26 Zwerge das dienstälteste Schneewittchen mit. Richtig nass hingegen trieben es die knalligen „Brööker Meerjungfrauen”, während es die „Wurmwiever” mit Kruschele, Wimbeere und Erdbeere ganz gesund trieben.

Lecker warm in ihren Federkissen hatten es die „Brööker Schloop-Mötsche”, die mit der fast 80-jährigen Käthe Schiffers ihre älteste Zugbegleitung im Schlepptau hatte.

Nicht fehlen im Straßenkarneval durften auch die Clowns vom „Ratten-Cirkus”, die „Brööker Lumpen”, der „Rosengruß aus Oberbruch” vom RoMoKo, „De Wüeschkes” und die „Feurigen Angelegenheiten”, um einige der 50 Zugnummern zu benennen.