Kreis Heinsberg: Friseur-Innung: Preiserhöhung „unvermeidlich”

Kreis Heinsberg : Friseur-Innung: Preiserhöhung „unvermeidlich”

Nach dem Inkrafttreten der neuen Tarifverträge für das Friseurhandwerk in Nordrhein-Westfalen am 1. Mai und aufgrund rapide steigender Energie-, Heiz- und Wasserkosten seien Preisanhebungen in den Friseurbetrieben des Kreises Heinsberg nun „unvermeidlich”.

Dies teilte die Friseur-Innung Heinsberg mit. Im Tarifvertrag, ausgehandelt zwischen den beiden Friseurverbänden in NRW und der Gewerkschaft Verdi, sei ein Mindestlohn für die unterste Gesellengruppe von 7,60 Euro je Stunde vereinbart worden.

Durchschnittlich um 7,5 Prozent gestiegene Löhne für qualifizierte Gesellen und Meister würden ebenso zu einer Entwicklung beitragen, die „erhebliche Mehrkosten für die Personalbudgets der Betriebe bedeutet”.

Die starken Anstiege bei den Energiekosten seien, so Innungsobermeisterin Erika Rutten, hinlänglich bekannt. Auch wenn diese Kosten nicht den größten Posten innerhalb der Budgets ausmachen würden, verstärkten sie doch seit geraumer Zeit innerbetrieblich den Druck, diese Kosten auf die Kunden umzulegen.

Aufgrund der geschilderten Entwicklung, so Dr. Michael Vondenhoff, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Heinsberg, „erscheinen uns Preiserhöhungen unvermeidlich und gleichzeitig auch gerechtfertigt”.

Die Friseur-Innung Heinsberg wirbt um Verständnis bei den Kunden.