Kreis Heinsberg: Freiwilliges Soziales Jahr eröffnet Perspektiven nach der Schule

Kreis Heinsberg : Freiwilliges Soziales Jahr eröffnet Perspektiven nach der Schule

Direkt nach dem Schulabschluss, aber auch in anderen Lebenssituationen kann für junge Leute ein Freiwilliges Soziales Jahr das Richtige sein, um sich in der Berufswelt zu orientieren und sich selbst dabei besser kennenzulernen.

Die Johanniter in der Region Aachen-Heinsberg haben im Krankentransport für junge Frauen und Männer noch mehrere Stellen zu vergeben. Dass die Zeit im Freiwilligen Jahr befriedigend und sinnvoll verbracht wird, dafür sind Johanna Husung, Sophia Mahr, Claudia Wagner und Roland Wernerus die besten Beispiele. Alle vier arbeiten oder arbeiteten als FSJler bei den Johannitern in Aachen im Krankentransport.

Für Roland Wernerus hat sich daraus gleich etwas „Längerfristiges” ergeben, denn er ist nun als Rettungssanitäter bei den Johannitern beschäftigt. Auch bei seinen Kolleginnen hat das Interesse an Berufen im Gesundheitswesen zu den Johannitern geführt. „Ich nutze das Jahr, um mich zu orientieren und danach zu entschieden, wie genau es weiter gehen soll”, so Sophie Mahr.

Für Claudia Wagner war das Jahr im FSJ die beste Möglichkeit, ein Jahr Wartezeit zu überbrücken. Nun folgt eine Ausbildung zur Altenpflegerin. Gleichaltrigen, die ebenfalls vor dem Eintritt in Studium oder Ausbildung eine sinnvolle „Verschnaufpause” brauchen, können die vier ein Freiwilliges Soziales Jahr nur empfehlen.

Zivildienstleistende und FSJ´ler im Krankentransport erhalten zu Beginn eine Ausbildung zum Rettungshelfer. Anschließend kann weiterqualifizierend der einwöchige Schlusslehrgang zum Rettungssanitäter folgen.

Im Herbst oder spätestens zum 1. Januar 2011 kann Rettungsdienstleiter Ralf Marquardt im Krankentransport noch etliche Stellen besetzen. Eine Beschäftigung ist je nach Wohnort der Bewerber in Aachen oder im Kreis Heinsberg möglich. Kontakt: 0241/91838-61, E-Mail: fsj@juh-aachen.de.