Kreis Düren: Feuerwehr begeistert Gäste aus dem Kongo

Kreis Düren : Feuerwehr begeistert Gäste aus dem Kongo

Ein umfangreiches Besichtigungs- und Diskussionsprogramm haben die CDU Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung und der kongolesische Kulturverein in Düren FODKAS e.V. mit Vertretern der Demokratischen Republik Kongo durchgeführt.

Als Gäste aus dem Kongo waren der Landesminister für Raumplanung des Nord-Kivu in der Demokratischen Republik Kongo, Delphin Paluku Masubili, sowie der Berater des Ministerpräsidenten, Pierre Kabanda, und der Wirtschaftsattaché, Wabenga Kalebo Théo, der kongolesischen Botschaft anwesend.

Betriebe besichtigt

An zwei Tagen standen der Besuch bei verschiedenen mittelständischen Betrieben auf dem Programm. So führte man ein Gespräch mit der Inhaberin von DWW Alarm- und Sicherheitstechnik, Regina Zschieschang.

Danach besuchte die Delegation den Landwirtschafts- und Gemüsebetrieb der Familie Lövenich in Gürzenich. Hier konnten interessante Eindrücke von Bepflanzung, Produktion und Vermarktung mitgenommen werden.

Zukünftig möchte Hermann Josef Lövenich mit Praktikanten und Auszubildenden aus dem Kongo kooperieren. Das Gleiche versprach man auch beim Autohaus Schäfer in Nideggen-Embken. Dort zeigte Inhaber Thomas Seider den Besuchern außerdem, wie junge Leute in die Ausbildung gebracht werden.

Großes Interesse fand auch die Besichtigung bei der Feuerwehr Düren. Die Feuerwehrmänner erläuterten Einsatz- und Rettungspläne und zeigten den gesamten Fuhrpark.

Besonders von einem sehr großen Feuerwehrfahrzeug waren die kongolesischen Politiker begeistert. Nach Ersatzbeschaffung wird dieses womöglich - auf Vermittlung von Rolf Delhougne, dem Kreisvorsitzenden der CDU Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung - an den Kongo überführt.

Nach dem Besuch weiterer Unternehmen wurden bei einem gemeinsamen Essen die weiteren Schritte der deutsch-kongolesischen Freundschaft geplant, da im September der Finanzminister des Kongos mit einer Delegation nach Düren kommt.

Rolf Delhougne wies außerdem darauf hin, dass es möglich ist, in Düren vielleicht eine zentrale Anlaufstelle für Bürgerinnen und Bürger des Kongos sowie eine afrikanische Stelle zu errichten, um hier auch nach den Anforderungen des G8-Gipfels in Heiligendamm die Afrikapolitik zu verstärken und zu intensivieren.