Erkelenz: Ferienspiele besuchen die Feuerwehr

Erkelenz : Ferienspiele besuchen die Feuerwehr

Die Ferienspiele der Stadt starteten auch in diesem Jahr mit einem Besuch bei der Feuerwehr im Gewerbegebiet Ost. Rund 30 Kinder waren erschienen, um einen interessanten Blick hinter die Kulissen zu werfen und auch den einen oder anderen Wasserspritzer abzubekommen.

Denn was ist ein Besuch bei der Feuerwehr ohne eine kleine „Löschübung”. Bevor es jedoch so weit war, entführten sie Stadtjugendfeuerwehrleiter Michael Schnitzler und der Ausbildungsleiter Andreas Kreuzer in einen Schulungsraum, wo die jungen Besucher Wissenswertes über das richtige Verhalten im Brandfall und die entsprechenden Maßnahmen informiert wurden.

Natürlich war dabei auch Zeit für die eine oder andere Frage, die den Kindern auf den Zungen brannten. „Es ist wichtig, dass wir uns und unsere Arbeit den Kindern vorstellen”, erklärte Schnitzler am Rande der Führung.

Gerade für die Kinder sei die Mischung aus Information und „Action” ideal, um die Aufgabenfelder der Feuerwehr zu erklären. Deshalb arbeite die Erkelenzer Feuerwehr auch schon seit Jahren eng mit dem Jugendamt zusammen.

Seit rund 15 Jahren sind die Besuche bei der Feuerwehr fester Bestandteil der alljährlichen Ferienspiele. Nach der Theorie ging es natürlich auch zu den Fahrzeugen und der Technik, mit der die Freiwilligen Feuerwehrleute den Bränden zu Leibe rücken.

Auch die Drehleiter wurde aus- und wieder eingefahren. Dabei bekamen sie genau erklärt, wie eine Feuerwache funktioniert und wie es im Einsatzfall zugeht.

Natürlich durften Uniformen und Helme auch ausprobiert werden. Schließlich kann es ja sein, dass der eine oder die andere der Besucher Blut leckt und sich für die Jugendfeuerwehr entscheidet. „Ab zehn Jahren kann man bei der freiwilligen Feuerwehr dabei sein”, so Schnitzler.

Was die jungen Feuerwehrleute so alles drauf haben, zeigte die Jugendfeuerwehr der Gruppe eins mit einer anschaulichen Übung auf dem Hof der Wache.

Dass dabei nicht jedes T-Shirt trocken blieb, versteht sich von selbst. Für Stadtjugendpfleger Markus Wilmer ist der Besuch bei der Feuerwehr der Startschuss für die bevorstehenden Wochen.

Er und seine Helfer haben für die nächsten drei Wochen ein vielseitiges Programm auf die Beine gestellt. Es reicht von verschienene Workshops und Ausflügen bis zu einem einwöchigen Aufenthalt auf Haus Hohenbusch.