Hückelhoven: Fantasievolle Fußgruppen auf der Flaniermeile

Hückelhoven : Fantasievolle Fußgruppen auf der Flaniermeile

Trotz des anhaltenden Regens ließen es sich die Hückelhovener nicht nehmen, an ihrem Rosenmontagszug teilzunehmen. In fantasievollen Kostümen und mit teilweise improvisiertem Regenschutz säumten sie die Straßen, über die der närrische Lindwurm ziehen sollte.

Pünktlich um 12.11 Uhr nahm er auf der Dinstühlerstraße Aufstellung. Von dort aus setzten sich die 28 Gruppen zu Fuß und in prächtigen Motivwagen über den Markt und die Haagstraße in Bewegung.

Am Markt wurden die Gruppen vom Zugmoderator Wolfgang Backes mit fröhlichen Liedern begrüßt. Von der Haagstraße aus ging es auf die fast fertig gestellte Parkhofstraße, wo die meisten Jecken warteten. Den Ausbau der Parkhofstraße zur Flaniermeile lobten die „Unverwüstlichen” unter dem Motto „Hückelhoven hat ein gutes Blatt, immer schöner wird die Stadt”.

Zugleiter Franz Jansen und seine Helfer lotsten den Lindwurm durch die Straßen und gaben das gemächliche Tempo an. So war sichergestellt, dass von den Wagen herab auch reichlich Kamelle unters närrische Volk gebracht werden konnten. Fantasievolle Fußgruppen wie die der Frauengemeinschaft St. Lambertus (Sonnenblumen) und des Hauses Schnorrenberg (Klimawandel) waren das Salz in der närrischen Suppe, das einen gelungenen Rosenmontagszug ausmacht.

Die „Carneval Drummers Unlimited” versetzten die Narren mit ihren heißen Rhythmen in brasilianische Stimmung. Neben dem Dreigestirn der HKG hatten sich auch die Tollitäten der KG Tipp Doveren eingefunden. Begleitet wurden Prinz Agostinho und Prinzessin Elke von einem zweiten Wagen der KG, auf dem der Elferrat und seine Damen Platz genommen hatten.

Ebenfalls aus Doveren waren die Jecke Truppe unter Führung von Brigitte Reckziegel am Start. Die Doverener Jugend pries sich im Mafiazwirn als die „besten Ganoven” weit und breit. Höhepunkt des Zuges war der Block der HKG. Neben Stadtgarde, Tanzmariechen, Showtanzgruppe und Garden bestand er aus den Wagen des Elferrates und des amtierenden Dreigestirns Prinz Helmut II., Jungfrau Wolly I. und Bauer Achim. Direkt dahinter rollte der Kehrwagen des Umweltdienstes, der die Reste des Zuges umgehend verschlang. Darunter auch viele Kamelle, die von den Jecken am Straßenrand verschmäht worden waren.

Nach einem Abstecher in die Siedlung und am Hallenbad vorbei, landete der Zug wieder auf der Dinstühlerstraße, wo er sich nach der Parade am Dreigestirn vorbei auflöste.