Kreis Heinsberg: Ex-Minister kommt zum Schweinetag

Kreis Heinsberg : Ex-Minister kommt zum Schweinetag

Ein prominenter Referent wird am kommenden Donnerstag, 17.Januar, zum Heinsberger Schweinetag in der Festhalle von Oberbruch erwartet: Dem Verein zur Förderung der Schweineproduktion für den Kreis Heinsberg ist es gelungen, Bundeslandwirtschaftsminister a.D. Karl-Heinz Funke für diese Veranstaltung zu gewinnen.

Er wird einen Vortrag über das Thema „Zukunftsperspektiven der Landwirtschaft unter besonderer Berücksichtigung der Veredlung” halten. Zunächst findet ab 9.15 Uhr in der Festhalle die Mitgliederversammlung des Vereins zur Förderung der Schweineproduktion für den Kreis Heinsberg statt. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem Geschäfts- und Kassenbericht, Entlastung von Vorstand und Geschäftsführung sowie die Neuwahl der turnusgemäß ausscheidenden Vorstandsmitglieder Willi Beckers, Hans-Josef Bürsgens, Hartmut Keller und Meinhard Schnothale.

Ab 10 Uhr folgt dann die Informationstagung für Schweinehalter, die bis 16 Uhr dauert. Für die Teilnehmer wird ein gemeinsamer Imbiss zwischen den Vorträgen organisiert.

Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Hans-Josef Bürsgens sieht das Vortragsprogramm am Vormittag so aus: Roger Fechler (Landwirtschaftskammer NRW) „Veränderte Agrarmärkte - Konsequenzen für die Schweineproduktion”; Johannes Hilgers (Landesverband Rheinischer Schweinezüchter) „Aktuelle Trends in der Schweinezucht”; Dr. Jürgen Harlizius (Landwirtschaftskammer NRW - Schweinegesundheitsdienst) „Tränkewasser - Nicht nur die Qualität, auch die Menge muss passen”; Stefan Jackenkroll (Landwirtschaftskammer NRW) „Säugezeit runter - Ferkelzahl rauf”.

Nach der Mittagspause (von 12.45 bis 13.45 Uhr) wird am Nachmittag der Vortrag des ehemaligen Bundeslandwirtschaftsministers Karl-Heinz Funke im Mittelpunkt stehen.

An diesem Tag findet gegen 11.30 Uhr eine Unterweisung zur Erlangung eines Transportbefähigungsnachweises nach EG-Verordnung statt, der seit 1. Januar für die Beförderung von Wirbeltieren über 65 Kilometer für jedermann erforderlich ist. Gegen eine Gebühr, die vor Ort zu entrichten ist, wird dieser Nachweis ausgestellt, teilte die Tierzuchtzentrale im Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt des Kreises Heinsberg mit.