Erkelenz: Europaschule im gebundenen Ganztag

Erkelenz : Europaschule im gebundenen Ganztag

„Kurzen Prozess” hat der Erkelenzer Stadtrat bei seiner Sitzung im Alten Rathaus mit dem Antrag auf Einrichtung eines verkaufsoffenen Sonntags am 27. Dezember im Bereich der Gewerbestraße Süd und der Paul-Rüttchen-Straße gemacht.

Wie schon im Hauptausschuss wurde der Antrag gegen die Stimmen der FDP abgelehnt.

Ebenfalls erfolglos blieb der ehemalige Ratsherr Heinrich Schablitzky der Demokratischen Initiative Heinsberg (DIHS) mit seinem Einspruch gegen das Ergebnis bei der Kommunalwahl im August. Wie der Wahlausschuss, so wies auch der Stadtrat den Einspruch zurück und erklärte damit letztendlich das Wahlergebnis für „amtlich”. Schablitzky will gegen diese Entscheidung juristisch vorgehen, wie er nach der Ratssitzung erklärte.

Voll und ganz unterstützt der Stadtrat die im Bezirksausschuss Gerderath erarbeitete Stellungnahme im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens für den Neubau der B 221n. Die Erreichbarkeit von Vossem und der Lärmschutz sind die wichtigsten Aspekte, die nach Auffassung der Stadt Erkelenz beim Bau der Ortsumgehung Wassenberg auf Erkelenzer Stadtgebiet berücksichtigt werden müssen.

Einstimmige Zustimmung fand auch ein Antrag der Europaschule auf Einführung des gebundenen Ganztags zum 1. August 2010 und der damit verbundenen Festlegung der Zügigkeit in der Realschule auf maximal sechs Klassen pro Jahrgang.

Bedenken oder Gegenstimmen gab es bei einigen Verfahren zur Gestaltung von Bebauungsplänen. So passierte der Bebauungsplan „Am Dorf” in Kückhoven ebenso wie eine beabsichtigte Bebauungsplanänderung im Bereich des Amtsgericht und ein Bebauungsplan für das Gebiet zwischen Kölner Straße und Stadtpark mit Mehrheit den Rat.

Kein Problem gab es hingegen mit der Erlaubnis an den Erkelenzer Volleyball-Verein, demnächst das Wappen der Stadt nutzen zu dürfen, und auch die Jahresrechnung der Walter und Elfriede-Meyer-Stiftung für das Jahr 2008 stieß auf keinen Widerspruch.