Erstmals eine Frau im Chefsessel

Erstmals eine Frau im Chefsessel

Erkelenz/Geilenkirchen (an-o). - Für Birgit Abels ändert sich ab September sehr viel. Dann wird die gebürtige Hückelhovenerin nicht nur zur Ehefrau, sie übernimmt auch als Filialdirektorin einen Teil der Doppelspitze der Dresdner Bank Geilenkirchen.

So bleibt Wilfried Rinkens im Heinsberger Büro für die Geschäftskunden zuständig. Axel Pollmann (38), der bisherige Partner in der Direktion, übernimmt ab September ein neues Aufgabengebiet.

Für Nachwuchs zuständig

Bis dahin arbeitet er gemeinsam mit der 32-jährigen Birgit Abels. Sie trat bereits 1989 in die Dresdner Bank Mönchengladbach ein. Nach bestandener Prüfung zur Bankkauffrau, sowie einer Spezialkreditausbildung war sie im Filialnetz des Geldinstitutes als Kundenberaterin erfolgreich tätig.
1995 wurde ihr die stellvertretende Leitung der Filiale Niederkrüchten übertragen. In den vergangenen beiden Jahren war sie als Leiterin der Ausbildungsgruppe für den Kundenberaternachwuchs der Bank in der Region Rheinland verantwortlich.

Wohnhaft in Erkelenz

Seit diesem Monat ist die mittlerweile in Erkelenz lebende Birgit Abels nun in Geilenkirchen aktiv. "Ich freue mich auf meine neue Aufgabe", strahlt sie. Schon bei der so genannten "Landpartie" der Stadt Geilenkirchen auf dem Hünshovener Hof lernte sie eine Menge Leute aus allen Lebensbereichen der Stadt kennen. Auch beim Drumbo-Cup, dessen Hauptsponsor die Bank ist, wird sie gemeinsam mit Axel Pollmann auftreten.

Ab September übernimmt sie dann offiziell als erste Frau die leitende Position der Dresdner Bank in Geilenkirchen seit der Gründung Ende der 60-er Jahre. "Mein Ziel ist es, gemeinsam mit meinem Team den vielfältigen Wünschen unserer Kunden gerecht zu werden", unterstreicht sie.

Aufregend sei es schon, doch Nervosität scheint ihr fremd. Und für die Filiale auf der Nato-Airbase in Teveren bringt sie die besten Voraussetzungen mit. Denn den Umgang mit englischsprachigen Kunden lernte sie bereits in Niederkrüchten.

Keine konkreten Ziele

Damals war es der Umgang mit den englischen Kunden vom nahen Stützpunkt der Royal Air Force, der sie fit im alltäglichen Englisch machte. Für die Zukunft wollte sie keine konkreten Ziele nennen, doch freut sie sich auf "eine langjährige, partnerschaftliche Zusammenarbeit" mit Kunden und Angestellten.