Erster Schritt zum Naturerlebnispark

Erster Schritt zum Naturerlebnispark

Erkelenz (an-o) - Jetzt bekommt noch nasse Füße, wer durch die ehemaligen Baumschulflächen Gerards streift; wie die Mitglieder des Bau- und Werksausschusses, als sie das Gelände besichtigten. Demnächst soll das Gebiet der Naherholung dienen.

Nachdem schon vor vier Jahren der Bau- und Werksausschuss darüber informiert worden war, dass die Stadt das Gebiet als ökologische Ausgleichsflächen für städtebauliche Entwicklungsmaßnahmen vorhalten wollte, sollte es auch damals schon parkähnlich gestaltet werden, um gleichzeitig für die Erkelenzer Bevölkerung der Naherholung zu dienen. Zuschussgelder waren aber wegen der finanziell angespannten Situation vom Land nicht zu erwarten, und so gab es einige Jahre keine konkrete Maßnahmen.

Befestigte Wege

Jetzt muss aber etwas geschehen, weil sonst der vorhandene Baumbestand in seiner Substanz gefährdet ist. Deshalb sollen ein Baumschullehrpfad und Naturerlebnispark geschaffen werden, mit befestigten Fuß- und Radwanderwegen und einer naturnahen Freizeitfläche mit Spielplatzausstattung.

Das Ganze kostet nach den Berechnungen der Verwaltung ohne Freizeiteinrichtungen an die 250.000 Euro. Hinzu kommen die jährlichen Unterhaltungsaufwendungen in Höhe von etwa 25.000 Euro. 45.000 Euro für den Ausbau von 1.000 Meter Hauptwegen und Auslichten von 6.000 Quadratmeter Baumbestand stehen in diesem Jahr zur Verfügung.

Nur Rahmen beschließen

Und bei diesen Summen setzte die Kritik der Ratsherrn Frings und Hübgens an, die angesichts der leeren Kassen darüber gar nicht nachdenken wollten und schließlich auch gegen den Beschlussentwurf stimmten. Technischer Beigeordneter Ansgar Lurweg erklärte, dass die genannte Gesamtsumme allerdings insgesamt für die langfristig vorgesehene Maßnahme errechnet wurde. Es solle jetzt nur ein Rahmen beschlossen werden, der Ausbau und Umgestaltung abschnittsweise entsprechend der bereitgestellten Haushaltsmittel ermögliche.

Dem stimmten die übrigen Ausschussmitglieder zu.