Kreis Heinsberg: Erneut zahlreiche Anrufe von angeblichen Polizeibeamten

Kreis Heinsberg : Erneut zahlreiche Anrufe von angeblichen Polizeibeamten

Trickbetrüger geben sich im Kreis Heinsberg weiterhin als Polizeibeamte aus und versuchen, Senioren am Telefon über ihre Vermögensverhältnisse auszufragen. Innerhalb von zwei Tagen meldeten knapp 30 Menschen einen so versuchten Betrug bei der Polizei.

Am Dienstag und am Mittwochvormittag meldeten sich 28 ältere Menschen aus Erkelenz, Heinsberg und Hückelhoven bei der Kreispolizeibehörde, um die Anrufe zu melden. Sie waren im Laufe des Dienstags von angeblichen Polizeibeamten angerufen und nach ihren Vermögensverhältnissen befragt worden.

Alle Betroffenen glaubten den Anrufen nicht und handelten richtig. Sie beendeten das Telefonat und informierten die örtliche Polizei über die Vorfälle. Die meisten hatten bereits aus den Medien erfahren, dass Trickbetrüger mit dieser Masche auch im Kreis Heinsberg auf Opfersuche gehen.

Die Fälle zeigen deutlich, dass die Täter auch weiterhin aktiv sind. Daher weist die Kreispolizeibehörde erneut darauf hin, dass Polizeibeamte niemals unter der Notrufnummer 110 anrufen. Im Zweifel sollen Betroffene den Anrufer nach dem Namen und der Dienststelle fragen und anschließend bei der angegebenen Dienststelle zurückrufen.

Bankdaten sowie Angaben zu familiären oder finanziellen Verhältnissen sollten nicht am Telefon weitergegeben werden. Verdächtige Anrufe und Betrugsfälle können unter dem Polizeinotruf 110 gemeldet werden.

(red/pol)
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